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Allgemeine News aus Sachsen
Es wird ernst: Mittelschüler starten mit Englisch in ihre Abschlussprüfungen
Der letzte Schultag rückt für 14.956 Mittelschüler immer näher. Sie werden am kommenden Donnerstag (23. Mai 2013) mit Englisch in ihre Abschlussprüfungen starten. Dabei streben 12.489 Mädchen und Jungen den Realschulabschluss an. Sie müssen insgesamt vier schriftliche und eine mündliche Prüfung absolvieren. Nach Englisch folgen im schriftlichen Teil Deutsch, Mathematik und die Naturwissenschaften (Biologie, Physik oder Chemie). Die mündlichen Prüfungen finden vom 19. Juni bis 4. Juli 2013 statt.
Kultusministerin Brunhild Kurth wünscht den Schülern viel Erfolg: "Die Lehrer haben ihre Schüler bestens für die Abschlussprüfungen vorbereitet. Jetzt gilt es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um eine gute Basis für den Start ins Berufsleben zu legen. Ich drücke fest die Daumen und hoffe, die Schüler können trotz großer Aufregung ihr Wissen abrufen.“
Mit einem guten Abschlusszeugnis stehen den Absolventen der Mittelschule viele Türen offen: Der Beginn einer Ausbildung oder der Weg zum Abitur über das Berufliche Gymnasium. "Die Mittelschule in Sachsen ist eine Schule mit hohem Anforderungsniveau und dem Anspruch, alle Schüler individuell zu fördern. Mit ihrer praxisorientierten Ausbildung und engen Kontakten zu Unternehmen sind Mittelschulen die Nachwuchsschmiede für Fachkräfte, die Sachsens Wirtschaft schon heute dringend braucht", so Kurth.
Die Zeugnisse der Mittelschule werden nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen in der Zeit vom 5. bis 12. Juli 2013 übergeben. 2012 erreichten stolze 98,3 Prozent der Prüfungsteilnehmer einen Realschulabschluss. Für ihre ausgezeichneten Jahres- und Prüfungsleistungen bekamen im vorigen Jahr 77 Jugendliche das Prädikat "hervorragender Abschluss der Mittelschule" und wurden im Sächsischen Landtag geehrt.
Weitere Informationen zur Mittelschule sind abrufbar unter: www.bildung.sachsen.de/mittelschule
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Smileys lächeln wieder – jetzt an der A 4
Die „Baustellen-Smileys“ werden in dieser Woche wieder aufgestellt: Auf dem Baustellenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Burkau und Uhyst sollen sie bei den Autofahrern um Verständnis für die Baumaßnahme und gleichzeitig um Geduld werben.
„Die positiven Reaktionen auf unser Pilotprojekt haben uns darin bestätigt, die Smileys weiter zu verwenden“, so Verkehrsstaatssekretär Roland Werner. „Der Ansatz, die Verkehrsteilnehmer mit einem Augenzwinkern anzusprechen, geht auf. Baumaßnahmen sind nötig, um Sachsens Straßen sicherer zu machen und den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Smileys sollen auch darauf aufmerksam machen.“
Auf der A 4 wird zwischen den AS Burkau und Uhyst auf 7,1 km der Fahrbahnbelag in beiden Richtungen erneuert. Die Bauarbeiten sollen rund fünf Monate dauern. Die Schilder wurden als Pilotprojekt im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit des SMWA initiiert. Erstmals aufgestellt wurden die Smileys im April 2012 an der A 13.
Hintergrund:
Baustellenbedingte Staus stellen die Geduld aller Reisenden auf die Probe. Unfallursache Nummer eins im Straßenverkehr ist nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit immer häufiger festzustellendem aggressivem Verhalten. Die Smileys sollen mit ihrem wechselnden Gesichtsausdruck positiv auf den Autofahrer wirken und die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen. Ein signalroter Smiley zeigt den Beginn der Baustelle an. Alle zwei Kilometer verwandelt sich das Smiley-Gesicht immer mehr in ein freundliches Lachen. Ein signalgrüner Smiley gibt das Ende der Baustelle an und dankt den Autofahrern für Ihre Geduld. Ziel ist der Abbau von Aggressionen und damit letztlich auch, die Zahl der Unfälle zu verringern und unfallbedingte Staus zu vermeiden.
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Erste Seenverbindung im Leipziger Neuseenland
Im Beisein von Umweltminister Frank Kupfer ist heute (18. Mai 2013) die Kanupark-Schleuse zwischen dem Markkleeberger und Störmthaler See im Leipziger Neuseenland offiziell freigegeben worden. „Nach zwei Jahren Bauzeit können wir heute einen wichtigen Schritt zur wassertouristischen Erschließung des Leipziger Neuseenlandes tun“, sagte Kupfer bei den Einweihungsfeierlichkeiten an Bord der MS Wachau. „Denn damit ist die erste schiffbare Wasserverbindung zwischen zwei Bergbaufolgeseen im Leipziger Südraum fertig gestellt und nutzbar. Mit Hilfe der 800 Meter langen Verbindung und dem dazugehörigen Schleusenbauwerk gelangen Kanu- und Paddelboote künftig von dem einen auf den anderen See, ohne aus dem Boot aussteigen zu müssen. Und auch das Fahrgastschiff MS Wachau kann jetzt den Höhenunterschied von vier Metern überwinden und auf beiden Seen unterwegs sein.“ Die für den Wassertourismus erschlossene Seefläche beträgt jetzt fast 1 000 Hektar. Der Freistaat Sachsen hat die Herstellung der Wasserverbindung mit rund 4,7 Millionen Euro unterstützt.
Die Flutung des Markleeberger Sees begann im Juli 1999, der Störmthaler See folgte ab September 2003. Im vergangenen Jahr erreichten beide Seen ihren Endwasserstand. Von den 20 größeren Bergbaufolgeseen im Leipziger Neuseenland sind bisher 16 vollständig gefüllt. Zum Abschluss der wassertouristischen Erschließung sollen im Neuseenland etwa 200 Kilometer befahrbare Wasserwege und 18 Bergbaufolgeseen mit ca. 7 900 Hektar Seewasserflächen für Einheimische und Touristen zur Verfügung stehen. Die zwei restlichen Seen sind dem Naturschutz vorbehalten.
Seit 2003 hat der Freistaat Sachsen Vorhaben bzw. Maßnahmen der Folgenutzung in den Braunkohlensanierungsgebieten mit insgesamt 62 Millionen Euro unterstützt. „Der Freistaat wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die ehemaligen Bergbaulandschaften in Sachsen zu lebenswerten Regionen für Mensch und Natur werden“, so der Minister. Im Rahmen des neuen Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung stellt der Freistaat Sachsen von 2013 bis 2017 220 Millionen Euro Landesmittel bereit, davon allein 44 Millionen Euro für Maßnahmen der Folgenutzung.
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Mehr Transparenz bei Lebensmittelüberwachung
Die Verbrauchschutzminister der Länder wollen mehr Transparenz für die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung und diese rechtssicher.
Sachsens Verbraucherschutzministerin Christine Clauß zeigte sich heute zufrieden mit den Beschlüssen der Verbraucherschutzministerkonferenz in Bad Nauheim. Der Bundestag hatte mit den Transparenz-Regeln im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch neue Wege gehen wollen. Diese Vorschriften wurden an einigen Stellen von verschiedenen Gerichten beanstandet.
»Es ist unbestritten, dass es einen transparenteren Umgang mit den Kontrollergebnissen der amtlichen Lebensmittelüberwachung geben muss. Weil dies von der Verbraucherschaft seit Jahren gewünscht wird und die Politik die entsprechenden Zusagen gemacht hat, ist der Bund in der Pflicht, die für die Vollzugsbehörden in den Ländern erforderliche Rechtssicherheit endlich herzustellen«, so Christine Clauß.
Demgegenüber lobte Ministerin Claus die inzwischen bewährte Praxis, Verbraucher vor nicht sicheren bzw. zum Verzehr nicht geeigneten Lebensmitteln auf der bundesweit betriebenen Internetseite www.Lebensmittelwarnung.de zu warnen.
Ebenfalls sehr positiv bewertete die Ministerin, dass nunmehr alle Bundesländer sich darauf verständigt hätten, gemeinsam beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine Zentralstelle für die Überwachung des Lebensmittelhandels im Internet zu schaffen. »Dies sei ein wichtiger Schritt für den Verbraucherschutz, weil hierdurch Risiken frühzeitig erkannt und gegen unseriöse Anbieter von zentraler Stelle entschieden vorgegangen werden könne«, so die Ministerin.
Weitere Informationen unter: https://www.verbraucherschutzministerkonferenz.de
Die VerbraucherSchutzMinisterKonferenz (VSMK) ist eine Fachministerkonferenz für verbraucherpolitische Themen, in der die für Verbraucherschutz zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder und des Bundes als Mitglieder vertreten sind. Im Jahr 2013 hat das Land Hessen den Vorsitz der VSMK. Die ordentliche Sitzung der VSMK findet einmal im Jahr statt.
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Vier Gartenschläfer beziehen Quartier
Er ist seit der Öffnung des NationalparkZentrums im Jahr 2001 die Leitfigur des Besucherzentrums und führt die Kinder durch die Ausstellung. In der Sächsischen Schweiz sieht man inzwischen nicht mehr.
Seit Donnerstag, dem16.05.2013 leben nun 4 Gartenschläfer, zwei weibliche und zwei männliche Tiere in einem eigens gebauten Gehege im NationalparkZentrum.
Gemeinsam mit dem Biologen und Bilchexperten Sven Büchner wurde auf 12 m² Ausstellungsfläche ein naturnahes Gehege gebaut, das mit vielen Pflanzen, Sandstein-Brocken und Astgabeln bestückt ist. Besucher haben die Möglichkeit durch zwei mannshohe Glasscheiben das Gehege-Innenleben zu betrachten und die kleinen Nagetiere zu beobachten. Da diese im Allgemeinen zu den nachtaktiven Säugetieren gehören und tagsüber schlafen, wurde eine Infrarotkamera in der Nesthöhle eingerichtet.
Die Livebilder der schlafenden Bilche können, ganz störungsfrei für die Tiere, über einen Bildschirm von den Besuchern betrachtet werden.
Die vier erwachsenen Tiere stammen aus der erfolgreichen Nachzucht des Tierparks Zittau. Der dortige technische Direktor Andreas Stegemann überbrachte die Tiere und entließ sie persönlich aus den Transportboxen in das Gehege.
Der Gartenschläfer gehört zur Familie der Bilche, einer stammesgeschichtlich alten Gruppe der Nagetiere. Verwandt ist er auch mit der weithin bekannteren Haselmaus und dem Siebenschläfer. Typisch für den Gartenschläfer ist seine auffällige schwarze Maske. Er ist nachtaktiv und hält ca. 6 Monate Winterschlaf. Seine bevorzugte Nahrung sind Insekten, Spinnen, Schnecken, Blüten, Früchte, Nüsse und Samen.
Gartenschläfer unterliegen der Berner Konvention und sind nach Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützte Arten.
Besucher können das Gehege im Rahmen des Ausstellungsbesuchs besichtigen.
Öffnungszeiten:
April – Oktober: täglich 9-18 Uhr
November – März: täglich 9-17 Uhr (Montag geschlossen)
Nähere Informationen erhalten Sie unter:
Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
NationalparkZentrum Sächsische Schweiz
Stefanie Engelbrecht
Tel. 03 50 22 502-31, Fax-35,
Dresdner Str. 2 B, 01814 Bad Schandau
E-Mail: nationalparkzentrum@lanu.de www.lanu.de
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Übergabe des Mobilen Bürgerkoffers an den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Heute übergab Justizstaatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt in Wilsdruff im Beisein des Bürgermeisters Ralf Rother den Mobilen Bürgerkoffer an den Landrat Michael Geisler.
Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt: „Mit der heutigen Übergabe des mobilen Bürgerkoffers an den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge können wir die Pilotierung in einer weiteren Pilotkommune beginnen. Ich freue mich, dass unser Erfahrungsschatz über die Anwendung des mobilen Bürgerkoffers nun noch mehr wachsen kann.“
Landrat Micheal Geisler: „Endlich ist es soweit und der Bürgerkoffer geht auch in unserem Landkreis auf Reisen. Zunächst wird er in der Stadt Wilsdruff, in der Stadt Neustadt/Sachsen sowie in der Gemeinde Klingenberg im Einsatz sein. Mithilfe des Bürgerkoffers können die Mitarbeiterinnen der Bürgerbüros des Landkreises wohnortnah zu allen relevanten Antragsverfahren der Landkreisverwaltung beraten und entsprechende Hilfestellungen geben. Damit soll den Bürgerinnen und Bürgern der Weg zur Landkreisbehörde erspart werden. Wir wünschen uns, dass dieses Angebot gut angenommen wird und weiter ausgebaut werden kann!“
Ralf Rother, Bürgermeister der Stadt Wilsdruff: „Mit dem mobilen Bürgerkoffer rücken Dienstleistungen des Landkreises näher an den Bürger. Dafür haben wir gern die organisatorischen Voraussetzungen im Bürgerbüro der Stadt geschaffen.“
Die Umsetzung des Projektes vor Ort erfolgte gemeinsam mit dem Zweckverband KISA (Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen). Geschäftsführer Martin Schmeling: „Für alle Beteiligten war und ist die Umsetzung des Pilotprojektes zum Einsatz des mobilen Bürgerkoffers ein sehr spannendes und zukunftsträchtiges Thema: die funktionsfähige Bereitstellung der Technik ist ein wichtiger Aspekt, aber vor allem muss die Nutzung dieser organisiert werden. „Wann und wo werden mit dem Bürgerkoffer Verwaltungsleistungen angeboten?“, „Welche Services eignen sich für den Einstieg?“, „Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen sind zu schaffen?“ - viele Fragen waren zu beantworten, bis der Bürgerkoffer heute auch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in den pilotierenden Einsatz gehen kann und damit einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung des Bürgerservices leisten wird. Diese Erfahrungen können von anderen Kommunen nachgenutzt werden, dies zeigt sich bereits jetzt auf Basis der Erkenntnisse in weiteren am Projekt beteiligten Kommunen. Ich freue mich sehr, dass wir bei der Umsetzung dieses Projektes unterstützen dürfen und bedanke mich bei allen Projektbeteiligten für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Das Projekt „Bürgerterminals und Mobile Bürgerbüros als moderne Bürgerservices im ländlichen Raum“ wird gefördert vom Bundesinnenministerium. Es fügt sich in die Multikanalstrategie (I) ein, die den Ausbau weiterer Behördenzugänge im Zuge der Staatsmodernisierung im Blick hat. Weitere Modernisierungsprojekte befassen sich mit der notwendigen Aufgaben- und Ausgabenkritik, dem Bürokratieabbau durch Deregulierung und den entsprechenden Strukturänderungen im Freistaat Sachsen.
Die Mitarbeiterinnen der Bürgerbüros des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind mit dem mobilen Bürgerkoffer an folgenden Orten und Terminen unterwegs:
Bürgerbüro der Stadtverwaltung Wilsdruff
Nossener Straße 20
01723 Wilsdruff
jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:00 – 18:00 Uhr
Gemeindeverwaltung Klingenberg
Ortsteilverwaltung Höckendorf
Schulweg 1
01774 Klingenberg
jeden 2. Dienstag im Monat 14:00 – 18:00 Uhr
Gemeindeverwaltung Klingenberg
Ortsteilverwaltung Pretzschendorf
Thomas-Müntzer-Straße 69a
01774 Klingenberg
jeden 4. Dienstag im Monat 14:00 – 18:00 Uhr
Stadt Neustadt/Sachsen
Markt 24
01844 Neustadt in Sachsen
donnerstags 9:00 – 12:00 Uhr
Jeden 1. Mittwoch im Monat im
ASB Seniorenpflegeheim Neustadt, Berthelsdorfer Str. 19,
sowie mittwochs nach Terminvereinbarung u. a. in Seniorenpflegeheimen und Einrichtungen für Betreutes Wohnen
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(I) Weiterführende Informationen zur Multikanalstrategie und zu weiteren Themen der Staatsmodernisierung finden Sie im Internet unter www.staatsmodernisierung.sachsen.de.
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Termin für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2012
In wenigen Tagen endet die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2012. Steuerpflichtige, die zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet sind, müssen sich daher beeilen und bis zum 31. Mai 2013 alle notwendigen Unterlagen beim Finanzamt einreichen. »Von der Erklärungspflicht sind regelmäßig Freiberufler, Gewerbetreibende und Vermieter betroffen.« informiert Thomas Popp, Präsident des Landesamtes für Steuern und Finanzen. »Doch auch wer ausschließlich Arbeitslohn bezogen hat, kann zur Abgabe verpflichtet sein«, so Popp weiter.
Arbeitnehmer sind insbesondere dann zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, wenn:
*im Rahmen des Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahrens Freibeträge gewährt worden sind,
*der Arbeitslohn eines Ehegatten nach der Steuerklasse V oder VI besteuert worden ist,
*steuerfreie Entgelt-/Lohnersatzleistungen (z. B. Arbeitslosengeld, Krankengeld, Elterngeld) bezogen worden sind oder
*Lohnzahlungen mehrerer Arbeitgeber nebeneinander vorgelegen haben.
Weitere Informationen hierzu können den Anleitungen zur Einkommensteuererklärung 2012 entnommen werden, welche ebenso wie die Formulare unter https://www.formulare-bfinv.de abgerufen werden können.
Für alle, die aus verschiedenen Gründen den Abgabetermin am 31. Mai 2013 nicht einhalten können, noch ein Hinweis: Auf begründeten Antrag hin kann das Finanzamt die Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung 2012 verlängern. Wenden Sie sich hierzu am besten direkt an Ihr Finanzamt.
Wird die Erklärung von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellt, verlängert sich die Abgabefrist ohne Antrag auf den 31. Dezember 2013. Das Finanzamt kann die Erklärung jedoch vorher anfordern, wenn die Erklärung für das Vorjahr verspätet oder nicht abgegeben wurde.
Gibt der Steuerpflichtige seine Erklärung nicht oder nicht fristgerecht ab, kann das Finanzamt übrigens einen Verspätungszuschlag festsetzen, der bis zu zehn Prozent der festgesetzten Steuer betragen kann.
Davon nicht betroffen sind Steuerpflichtige, die freiwillig eine Einkommensteuererklärung abgeben – beispielsweise weil sie sich aufgrund hoher Werbungskosten eine Steuererstattung erwarten. Dieser sogenannte Antrag auf Veranlagung kann für 2012 mit Abgabe der Einkommensteuererklärung noch bis zum 31. Dezember 2016 gestellt werden.
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Qualitätssicherung an Sächsischen Hochschulen auf dem richtigen Weg
„Es ist der richtige Weg, den Hochschulen die Verantwortung für den Aufbau der Qualitätssicherung und auch die Akkreditierung von Studiengängen selbst zu übertragen“, erklärt die Sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. Diese Position wird auch durch eine Studie zur Qualitätssicherung an deutschen Hochschulen gestützt, die von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. herausgegeben wurde. Die Studie liefere einen Diskussionsbeitrag zur Weiterentwicklung des Akkreditierungssystems, so die Ministerin.
Mit dem Bologna-Prozess sei eine tiefgreifende Reform des Studiums in Deutschland eingeleitet worden. Das Akkreditierungssystem habe in der Umsetzungsphase einen wesentlichen Beitrag dazu leisten müssen. Dabei ging es zunächst um die Beglei-tung der Umstellung in den einzelnen Studiengängen, womit die neue Studienstruk-tur durchgesetzt worden ist. Dies hätten sowohl der Akkreditierungsrat als auch die Akkreditierungsagenturen mit hohem Engagement und guter Qualität geleistet.
„Klar ist aber auch, dass dabei die Qualitätsdebatte immer wieder neu angestoßen werden muss. Ziel sollte es sein, an den Hochschulen über entsprechende Quali-tätssicherungssysteme die kontinuierliche Qualitätsverbesserung in Forschung und Lehre sicherzustellen“, erklärt die Ministerin. Wichtig sei es dabei, nicht in immer kürzeren Abständen die Strukturen der Qualitätssicherung an Hochschulen generell in Frage zu stellen und ihnen nicht immer neue administrative Lasten und Berichtspflichten aufzubürden. Hierbei gehe es in erster Linie um Akzeptanz, damit die positiven Effekte der Bologna-Reform langfristig nicht gefährdet werden.
„Die gesetzliche Aufforderung zum Aufbau von Qualitätssicherungssystemen an Hochschulen dient einzig und allein dem Ziel, verlässliche Strukturen der Qualitätssicherung von Lehre und Forschung an den Hochschulen einzubringen“, so die Ministerin. Damit solle sich die Qualitätsdebatte an Hochschulen nicht nur auf den Aspekt der Lehre, sondern auch auf sämtliche Aufgaben erstrecken, die eine Hochschule insgesamt wahrzunehmen hat.
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Eichenprozessionsspinner dieses Jahr wieder in Sachsen?
Heute am 16. Mai 2013 haben Forstfachleute von Sachsenforst und vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden bei einem Pressetermin in der Nähe des Waldbades Weixdorf gemeinsam über das mögliche Auftreten des Eichenprozessionsspinners (EPS) in den kommenden Wochen informiert. Mit Hinweisschildern in der Nähe der letztjährigen Fundstellen werden Waldbesucher und Anwohner um Mithilfe bei der Beobachtung gebeten und auf mögliche Gesundheitsgefahren durch die Brennhaare der Raupen hingewiesen.
Im vergangenen Jahr waren vereinzelte Raupennester des EPS am
Westrand der Dresdner Heide in der Nähe des Waldbades Weixdorf am Friedersdorfer Weg, an der Straße zwischen Dresden-Klotzsche und Langebrück sowie im Randbereich der Radeberger Vorstadt nachgewiesen worden. „Wir wissen noch nicht, ob und in welchem Umfang in diesem Jahr Raupen des Eichenprozessionsspinners in der Dresdner Heide auftreten werden“ sagt Dr. Markus Biernath, Leiter des Forstbezirks Dresden, der für die Waldbewirtschaftung in der Dresdner Heide zuständig ist. „Unsere Revierförster und Waldarbeiter beobachten die Situation genau“.
Die im Juni 2012 bei Dresden gefundenen Raupen waren - abgesehen von einigen Falterfängen im Landkreis Nordsachsen - der erste Nachweis des wärmeliebenden Insekts in Sachsen seit vielen Jahren. “Bislang handelt es sich um ein sehr kleines und isoliertes Vorkommen“ erklärt Franz Matschulla vom Kompetenzzentrum für Wald und Forstwirtschaft im Staatsbetrieb Sachsenforst. „Mit einer Massenvermehrung wie in Teilen von Sachsen-Anhalt oder Brandenburg ist in diesem Jahr sicher nicht zu rechnen“, so seine aktuelle Einschätzung.
Eine Bekämpfung der Raupen mit Insektiziden, die aktuell in einigen Bundesländern stattfindet, sei demnach nicht notwendig, ergänzt der Spezialist für forstliche Schadinsekten.
Auch Kai-Uwe Heinzel vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden (untere Forstbehörde) bestätigt, dass nach jetzigem Kenntnisstand maximal mit Einzelfunden von Raupennestern im Stadtgebiet Dresden gerechnet werden kann. „Mit den Lockstofffallen, die wir im letzten Sommer in der Nähe der Befallsstelle in der Radeberger Vorstadt aufgestellt haben, konnten wir keine Falter fangen“, berichtet Heinzel. „Eine besorgniserregende Zunahme der Insekten zeichnet sich also nicht ab. Problematisch können aber auch einzelne Nester werden, wenn sie wie im letzten Jahr in der Nähe von Wohnhäusern oder gar Kindergärten auftreten“.
Das Vorkommen des EPS in sächsischen Wäldern wird durch die unteren Forstbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte mit fachlicher Unterstützung der Waldschutzexperten von Sachsenforst beobachtet und dokumentiert. Bei Vorkommen außerhalb des Waldes sind die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte zu informieren. Alle Bürger sind aufgerufen, Beobachtungen von Raupen und Gespinstnestern des EPS unverzüglich an diese Behörden zu melden (Kontaktdaten für den Raum Dresden s. unten). Diese entscheiden dann über mögliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Falls notwendig, müssen betroffene Waldbesitzer oder Grundstückseigentümer die Raupennester entfernen lassen. Informationen zu entsprechend spezialisierten Unternehmen können bei den genannten Behörden erfragt werden. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Nester ohne Fachkenntnis und Sicherheitsausrüstung eigenhändig zu entfernen.
Der Eichenprozessionsspinner breitet sich seit Jahren in wärmebegünstigten Regionen vor allem in Südwestdeutschland, Franken, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus. Dort kommt es zu Massenvermehrungen, die insbesondere in dicht besiedelten Gebieten erhebliche Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung bedeuten. Die Brennhaare der Raupen können starke allergische Reaktionen bei Menschen und Haustieren hervorrufen. Bei massenhaftem Auftreten des EPS ist der Raupenfraß auch für die betroffenen Eichenbestände ein ernsthaftes Problem, insbesondere wenn der Eichenprozessionsspinner in Kombination mit anderen Eichenschädlingen wie Frostspanner- und Eichenwicklerarten vorkommt. In Sachsen wird eine Ausbreitung des EPS in Zukunft vor allem in Nordwestsachsen erwartet, das den Befallsschwerpunkten in den Nachbarbundesländern am nächsten liegt und einen relativ hohen Anteil an Eichenbeständen aufweist.
Folgende Behörden im Raum Dresden können bei Beobachtungen oder Fragen zum Eichenprozessionsspinner kontaktiert werden:
* Stadtverwaltung Dresden, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft / untere Forstbehörde: Telefon 0351 4887038 | kheinzel@dresden.de
* Sachsenforst, Forstbezirk Dresden: Telefon 0351 253080 | poststelle.sbsdresden@smul.sachsen.de
* Sachsenforst, Geschäftsleitung: Telefon 0351 542268 |
poststelle.sbs@smul.sachsen.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.eichenprozessionsspinner.org und unter www.sachsenforst.de.
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„Der Polizei den Rücken stärken“ / Presseeinladung
Unter dem Motto „Der Polizei den Rücken stärken“ findet am 22. Mai 2013 der 3. Sport- und Gesundheitstag der sächsischen Polizei in Chemnitz statt. Von 9 Uhr bis 15 Uhr wird sich landesweite Polizeisportevent auf dem Sportareal des Chemnitzer Polizeisportvereins in der Forststraße ausgetragen.
Schirmherr der Veranstaltung ist Innenminister Markus Ulbig. Er wird das Sportfest um 9 Uhr eröffnen.
Innenminister Markus Ulbig: „Sport und Polizei gehören zusammen. In ihrem täglichen Dienst stehen Polizistinnen und Polizisten oftmals unter besonders körperlichen Belastungen und müssen stets einsatzbereit sein. Sport ist ein wesentliches Element des polizeilichen Alltags.“
Dazu sind Medienvertreter herzlich eingeladen.
Termin: 22.5.2013
Zeit: 9 Uhr bis 15 Uhr.
Ort: Sportareal des CPSV (Chemnitzer Polizeisportverein), Forststraße in
Chemnitz
Für die Teilnahme ist eine Akkreditierung notwendig, die am Veranstaltungstag ab 8.00 Uhr im Pressebüro in der Sporthalle (1. Stock) ausgegeben wird.
Reservierte Parkplätze für Pressevertreter gibt es auf dem Parkplatz an der Forststraße.
Hintergrund:
Die rund 1000 angemeldeten Teilnehmer erwartet ein erlebnisreicher Tag zum Thema Sport und Gesundheit. Interessierte können sich an sieben Stationen in elf Sportdisziplinen versuchen. Des Weiteren werden ein Fußball- sowie ein Beachvolleyball- Turnier ausgetragen. Das Fußballturnier wird durch einen gemeinsamen Ehrenanstoß vom Chemnitzer Polizeipräsidenten Uwe Reißmann und dem Polizeidirektor Uwe Kilz, Vorsitzender des Deutschen Polizeisportkuratoriums, eröffnet.
Für die Polizistinnen und Polizisten bietet der Tag auch die Möglichkeit ihre alle drei Jahre geforderte Leistungsüberprüfung in verschiedenen Disziplinen abzulegen.
Ein Höhepunkt wird ab 12 Uhr die eine einstündige Show unter anderem mit der Sportfördergruppe der sächsischen Polizei in der Sporthalle sein.
Gegen 15 Uhr wird der 3. Sport- und Gesundheitstag in Chemnitz mit der Siegerehrung ausklingen.
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Pöhla – Ein neues Rohstoffprojekt im Erzgebirge
Die sächsischen Erz- und Spatvorkommen sind in den letzten Jahren wieder auf das Interesse der Bergbau- und Rohstoffwirtschaft gestoßen. Inländische und ausländische Unternehmen erkunden verschiedene Vorkommen aufgrund international anerkannter Standards oder haben mit der Vorbereitung von Gewinnungsarbeiten begonnen.
Die Saxony Minerals & Exploration AG Halsbrücke bereitet derzeit die Gewinnung von Zinn, Wolfram und anderen Begleitmineralien im Raum Pöhla/ Westerzgebirge vor. Zum Vorhaben hat das Sächsische Oberbergamt im Jahr 2012 eine bergrechtliche Bewilligung erteilt. Für die nächsten Monate plant das Unternehmen Bohrungen zur Feinerkundung der Lagerstätte.
Herr Dr. Horst Richter, u. a. Vorstandsvorsitzender des Geokompetenzzentrums Freiberg e.V. und Seniorchef der renommierten G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft Freiberg GmbH präsentiert das Vorhaben am 23. Mai 2013 um 19.30 h im Vortragssaal von Schloss Freudenstein.
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Löbau: Ufersanierung am Löbauer Wasser
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat heute (Montag, 13. Mai 2013) in Löbau (Lkr. Görlitz) mit einer Ufersanierung begonnen. Der Abschnitt befindet sich zwischen dem Eisenbahnviadukt und der Fußgängerbrücke am Mühlgraben. Die Arbeiten sollen noch dieses Jahr beendet werden und kosten rund 600.000 Euro.
Durch die verschiedenen Hochwasser der vergangenen Jahre kam es an den Gewässerböschungen des Löbauer Wassers zu massiven Erosionserscheinungen. Ufermauern wurden dabei teilweise zerstört und abgetragen. Diese werden nun auf einer Länge von rund einem Kilometer durch naturnahe Uferböschungen ersetzt und durch Steinschüttung und Steinsatz befestigt. Die Steinschüttung wird im Anschluss begrünt.
Zwischen dem Stadtmühlenwehr und der Straßenbrücke „Am Bad“ wird dem Löbauer Wasser auf der rechten Seite Platz zur natürlichen Gewässerentwicklung gegeben. Entstandene Lücken in der Ufervegetation werden durch umfangreiche Ersatzpflanzungen ausgeglichen.
Um für eine ausreichende Beschattung des Gewässers zu sorgen, werden 86 Bäume (Traubeneiche, Birke, Schwarzpappel und Silberweide) sowie rund 520 Meter (2.620 Stück) Weidenstecklinge gepflanzt. Die Pflanzungen finden auf ausgesuchten Standorten im Uferbereich statt. Zur Vorbereitung der Sanierungsarbeiten wurden bereits im Februar dieses Jahres Bäume gefällt und Strauchwerk entfernt.
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Lehrerwerbung: Sächsische Bildungsagentur leistet Rat und Tat mit neuer Telefonhotline
Am 14. Mai 2013 startet die Sächsische Bildungsagentur (SBA) eine zentrale Telefonhotline zur Erstberatung und Beantwortung von Fragen rund um das Thema Lehrerberuf in Sachsen.
„Mit der Hotline schaffen wir ein neues Serviceangebot für alle am Lehrerberuf interessierten Schüler, Studierenden und Bewerber. Die persönlichen Interessenslagen sind meist so individuell, dass Hilfe und Beratung nur in einem direkten Telefongespräch zufriedenstellend geleistet werden können. Wir wollen nicht nur zielgerichtet informieren, sondern auch helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen“, beschreibt Béla Bélafi, Direktor der Sächsischen Bildungsagentur, die Intention seiner Behörde.
Die Experten der SBA werden vorerst dienstags von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0800 0004497 erreichbar sein. Sollte das neue Beratungsangebot gut angenommen werden, werden die Sprechzeiten ausgeweitet. Das Serviceangebot ist kostenfrei. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.
Die Schaltung der Telefonhotline ordnet sich in eine Vielzahl strategischer Maßnahmen zur Lehrergewinnung in Sachsen ein, die darauf ausgerichtet sind, mit den Zielgruppen in einen direkten Dialog zu treten und perspektivisch den Lehrerbedarf für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Sie ist Teil der Dialogmarketing-Kampagne, die das Sächsische Staatsministerium für Kultus Ende letzten Jahres gestartet hat, um den am Lehrerberuf Interessierten spezifische Informations- und Gesprächsangebote zur Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen zum Thema unter www.lehrer-werden-sachsen.de
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Mai-Steuerschätzung 2013
Die gesamtstaatlichen Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung beurteilt der sächsische Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland zurückhaltend: „Gegenüber der Steuerschätzung im Oktober hat sich die Wachstumsprognose der Bundesregierung für 2013 halbiert. Damit waren die positiven Einnahmeerwartungen nicht zu halten. Allerdings spielen auch Steuerrechtsänderungen eine wichtige Rolle.“
Insgesamt ist auch diese Prognose mit großen Risiken verbunden, weil der Finanzsektor im Euro-Raum nach wie vor instabil ist. „Das ist quasi der ‚Beipackzettel’ der Steuerschätzung zu Risiken und Nebenwirkungen“, so Prof. Unland weiter.
Die Auswirkungen der Steuerschätzung auf die Landesebene und die sächsischen Kommunen werden nun berechnet und in den kommenden Wochen vorgestellt.
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Region Leipzig besser vor Hochwasser geschützt
Zwenkau (8. Mai 2013) – Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am Zwenkauer See südlich von Leipzig ein für die gesamte Region wichtiges Hochwasserschutzprojekt offiziell in Betrieb genommen.
Tillich sagte: „Das Bauwerk wird in Zukunft dafür sorgen, dass Leipzig bei Hochwasser keine ´nassen Füße´ mehr bekommt. Es war eine kluge und weitsichtige Entscheidung, bei dem Projekt den Hochwasserschutz mit der Sanierung des alten Braunkohlereviers zu verknüpfen.“
Über die neue Hochwasserentlastungsanlage können bei Bedarf gewaltige Wassermassen aus der Weißen Elster in den neuen Zwenkauer See umgeleitet werden. Bei Hochwasser können so bis zu 18,5 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten und der Durchfluss der Weißen Elster abgesenkt werden. Profitieren werden davon insbesondere das Stadtgebiet und die Region Leipzig.
Die Weiße Elster war in den 1970er Jahren verlegt worden, um eine Ausweitung des Tagebaus in der Elsteraue zu ermöglichen. Damit verschwanden jedoch auch natürliche Überschwemmungsgebiete. Nach der Wiedervereinigung und dem Aus der Kohleförderung startete die Sanierung. Aus dem Tagebauloch wird ein Erholungssee, der nun gleichzeitig auch als Hochwasserspeicher dienen kann.
Der Ministerpräsident rief dazu auf, im Engagement für weitere Fortschritte beim Hochwasserschutz nicht nachzulassen. „Hochwasserschutz ist lebenswichtig und eine Daueraufgabe. Wir müssen erreichen, dass alle mitziehen.“ Die Staatsregierung stellt für Hochwasserschutzvorhaben in diesem und dem nächsten Jahr jeweils mehr als 100 Millionen Euro bereit.
Errichtet wurde die rund zwölf Millionen Euro teure Hochwasserentlastungsanlage vom Braunkohlebergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Das Geld steuerten Bund und Freistaat Sachsen bei.
Insgesamt haben der Bund und die von Braunkohle-Altlasten betroffenen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg seit der deutschen Wiedervereinigung bereits rund neun Milliarden Euro in die Rekultivierung alter Braunkohletagebaue investiert.
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Neue Öffnungszeiten des Staatsarchivs Chemnitz
Am Montag, den 13. Mai 2013 wird der Lesesaal des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Chemnitz nach mehr als einjähriger Schließung wieder öffnen. Vorläufig gelten folgende Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag 8.30 – 16.00 Uhr,
Mittwoch 8.30 – 18.00 Uhr,
Donnerstag, Freitag geschlossen.
Nach nunmehr abgeschlossenem Umzug befindet sich das Staatsarchiv Chemnitz wesentlich zentrumsnäher im so genannten „Peretzhaus“ in der Elsasser Str. 8.
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Bronzezeitliche Kalender aus der Prignitz?
Die Himmelsscheibe von Nebra kennt jeder – ein Meisterwerk bronzezeitlicher Astronomie und Metallverarbeitung. Weniger bekannt sind hingegen die Brandenburger Kalendergefäße aus der Prignitz. Zwei große „Bronzesitulen“ („Bronzeeimer“) kamen 1899 und 1991 in Seddin und Herzberg, keine 70 km voneinander entfernt, zum Vorschein. Beide Gefäße tragen ein charakteristisches Buckeldekor. In ganz Europa gibt es nur elf vergleichbare Exemplare – und in der Prignitz davon gleich zwei!
Neueste Forschungen ermöglichen es nun, die Funktion der Buckel auf den Gefäßen zu deuten und beide miteinander zu vergleichen. Das war wegen der starken Beschädigungen des Herzberger Stücks bisher nicht möglich.
Spezialisten des Landesamtes für Archäologie Sachsen in Dresden- Klotzsche unterzogen beide Situlen einem Laserscan und kamen zu einem verblüffenden Ergebnis: ihre Maße stimmen so genau überein, dass dem Hersteller beide Gefäße bekannt gewesen sein müssen. Vermutlich stammen sie sogar aus derselben Werkstatt.
Was bedeuten nun aber die Buckel? Die Reihen entsprechen mit 354 Buckeln dem Mond- und 365 Buckeln dem Sonnenjahr! Im Zeitalter des Computers erscheint uns das vielleicht als nichts Besonderes. Für die Bronzezeit ist es jedoch eine außerordentliche kulturelle Leistung. Die Dekore zeigen die Materialisierung, Visualisierung und Beherrschung von Zeit. Voraussetzung ist genaues Beobachten und Messen von Sonnen- und Mondbewegungen.
Am 29.4.2013 kehrt die Herzberger Situla aus Dresden ins Archäologische Landesmuseum Brandenburg zurück. Dort stellen der brandenburgische Landesarchäologe, Dr. Franz Schopper, die sächsische Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik sowie die an den Untersuchungen beteiligten Spezialisten aus Sachsen und Brandenburg die jüngsten Forschungsergebnisse vor. Die Situla von Herzberg nimmt danach wieder ihren gewohnten Platz im Bronzezeitraum des Archäologischen Landesmuseums ein.
Presse- und Medienvertreter sind herzliche eingeladen, der Rückkehr der Situla ins Archäologische Landesmuseum Brandenburg in Brandenburg an der Havel beizuwohnen:
Montag, dem 29.4.2013 um 11 Uhr
Informationen erteilt:
Dr. Christof Krauskopf
Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit
Brandenburgisches Landesamt
für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum
OT Wünsdorf - Wünsdorfer Platz 4–5
15806 Zossen
Tel.: 03 37 02 - 713 21
christof.krauskopf@bldam-brandenburg.de
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KrimiTech - Gemeinsam für Sicherheit - Wspólnie dla bezpieczeństwa
Das sächsisch – niederschlesische Gemeinschaftsprojekt „KrimiTech - Stopp der grenzübergreifenden Kfz-Kriminalität“ wird im Rahmen der euroregionalen Gewerbemesse Konvent´a vom 27.- 28. April 2013, tägl. von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr, in Löbau vorgestellt.
Am Gemeinschaftsstand des Landeskriminalamtes Sachsen, der Woiwodschaftskommandantur der Polizei in Wrocław, der Polizeidirektion Görlitz, der Kreiskommandantur der Polizei in Zgorzelec und der Bundespolizeidirektion Pirna erhalten Messebesucher an beiden Tagen sicherungstechnische und verhaltensorientierte Hinweise.
Der Gemeinschaftsstand befindet sich unmittelbar am Eingang 1 des Messegeländes der Konvent´a.
„KrimiTech - Stopp der grenzübergreifenden Kfz-Kriminalität“ ist am 26. November 2012 in Görlitz offiziell gestartet und wird bis zum 30. Juni 2014 vom Landeskriminalamt Sachsen, der Woiwodschafts-kommandantur der Polizei in Wrocław sowie insbesondere der Polizeidirektion Görlitz und der Kreiskommandantur der Polizei in Zgorzelec realisiert.
Das zu 85 Prozent aus EU-Mitteln geförderte Projekt wird von der sächsischen und niederschlesischen Polizei mit der Zielstellung durchgeführt, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu intensivieren sowie langfristig die hohe Zahl von Fahrzeugdiebstählen beiderseits der sächsisch-niederschlesischen Grenze zu reduzieren.
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Sachsenweites Bürgertelefon am Tag gegen Lärm
Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie richtet am 24. April 2013 in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr ein Bürgertelefon ein.
Bürgerinnen und Bürger bekommen anlässlich des bundesweiten Aktionstages von Fachleuten rund um das Thema „Lärmbelastung und Lärmschutz“ Rat und Informationen.
Über die Telefonnummer 0351 2612-5252 erfahren Betroffene, welche Geräuscheinwirkungen zulässig und welche Lärmbelastungen nicht erlaubt sind. Der diesjährige Aktionstag widmet sich schwerpunktmäßig der Geräuschumwelt von Kindern und den Belastungen durch Umgebungslärm.
Während Geräusche in der Natur oder Musik als angenehm empfunden werden, sind Geräusche im Straßen- oder Schienenverkehr, aus der Nachbarschaft oder Gewerbelärm eher störend und belastend. Dauerhafte Lärmeinwirkungen können Stress erzeugen, führen zu Konzentrationsstörungen, verringern die Lernleistung bei Kindern und bergen ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die EU hat Städte und Gemeinden verpflichtet, unter Mitwirkung der Öffentlichkeit für hoch belastete Bereiche Lärmaktionspläne aufzustellen. Im vergangenen Jahr wurden in insgesamt 221 sächsischen Gemeinden Lärmkarten erarbeitet. Sie zeigen, wie viele Bewohner betroffen sind und wie hoch die Belastung an Hauptverkehrsstraßen ist. Zurzeit werden die Lärmaktionspläne erarbeitet. Sie beinhalten Maßnahmen, mit denen Geräuschemissionen verringert und damit die Anzahl der Betroffenen verkleinert werden kann.
Die überarbeitete Informationsbroschüre „Hinweise für die Lärmaktionsplanung“ veranschaulicht Kommunen und Bürgern die einzelnen Schritte zu einem Lärmaktionsplan. https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13681
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Sprachliche Bildung beginnt in frühester Kindheit
Wie kann sprachliche Bildung von Anfang an gestaltet werden? Welche besonderen Zugänge brauchen Kinder und Jugendliche durch Kindergarten, Schule und Berufsausbildung? Wo stehen wir in Sachsen? – Diesen Fragen widmeten sich 130 Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, außerschulische Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sowie Wissenschaftlerinnen am Freitag, dem 8. März auf der FörMig Transfer-Fachtagung „Vom Bilderbuch zur Bildungssprache“ in den Räumen der Sächsischen Aufbaubank in Dresden.
Der Spracherwerb gehört zu den eindrucksvollsten Leistungen der frühen Kindheit. In der Regel meistern Kinder die Grundstrukturen ihrer Umgebungssprache bis zum Alter von drei bis vier Jahren. Das trifft auch für Kinder zu, die einen „doppelten“ Erstspracherwerb durchlaufen, weil sie z. B. bereits im Elternhaus zwei Sprachen erlernen. Neueste Erkenntnisse belegen, dass Kinder dieser Altersgruppe sehr schnell eine weitere Sprache erwerben können.
Konkrete Beispiele und Handlungsschritte erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Foren - sei es die Verdeutlichung des großen Potenzials der Bilderbücher für die Sprachaneignung, die Arbeit mit den Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache, die Planung von sprachbildendem Unterricht oder auch die Frage, wie sich Lehrkräfte das Lehren von Bildungssprache aneignen können. Die Leitung der Foren lag in der Hand von Praktikerinnen und Wissenschaftlerinnen, die gemeinsam die Inhalte bearbeiteten. „Die Verbindung von Theorie und Praxis war toll. Wir wissen nach diesem Forum, dass wir mit vielen angesprochenen Dingen konform laufen und haben erkannt, dass naturwissenschaftliche Fächer mehr einbezogen werden müssen“, so zwei Teilnehmerinnen der Apollonia-von-Wiedebach-Schule aus Leipzig.
FörMig- Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - war ein Modellprogramm des Bundes. Zur Unterstützung des Anspruchs „Sprachliche Bildung ist Aufgabe jedes Fachlehrers.“ hat sich der Freistaat Sachsen von 2005 – 2009 an diesem Modellprogramm mit dem Schwerpunkt „Sprachliche Bildung“ beteiligt. Es gab zahlreiche Kontakte zu anderen Ländern wie zur Schweiz, zu Kanada, zu Großbritannien und zu Australien.
Sachsen bearbeitete Themen wie die Professionalisierung der sprachlichen Bildung als einen systematischen Prozess vom Kindergarten an, Qualitätsmerkmale für einen bildungssprachförderlichen Unterricht und sprachdiagnostische Instrumente sowie Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Primarstufe und Sekundarstufe I. Diese begonnene Arbeit führt Sachsen kontinuierlich und systematisch fort.
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