Allgemeine News aus Sachsen


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Sächsische Positionen zur Innenministerkonferenz

24. Mai 2013 - 15:34
Die Innenminister und -senatoren der Länder befassten sich auf ihrer diesjährigen Frühjahrssitzung in Hannover unter anderem mit den Themen „Neuordnung des Verfassungsschutzes in Bund und Ländern“, „Notwendigkeit von Videoüberwachung im öffentlichen Raum“ sowie Nutzung und Umgang mit sozialen Netzwerken durch die Polizei. Außerdem stellte der Freistaat Sachsen eine Software zur Erkennung rechtsextremistischer Musik im Internet vor. Sie traf bei den Kollegen aus den anderen Bundesländern auf großes Interesse. Die Software wurde vom LKA Sachsen entwickelt und arbeitet mit der Methode des „Digital Audio Fingerprint“. Damit ist es möglich, digitale Quellen automatisch nach indizierter Musik zu durchsuchen und sie zu erkennen. Innenminister Markus Ulbig: „Es gibt keine rechtsfreien Räume für Extremisten. Musik ist für die Szene ein wesentliches Identifikationselement. Mit der Software haben wir ein modernes kriminalistisches Werkzeug um diese Musik im Internet ausfindig zu machen. Sie funktioniert auch bei den immer beliebteren Internetradio-Streams.“ Neuordnung Verfassungsschutz Innenminister Markus Ulbig: „Erstmals liegt mit dem Abschlussbericht der Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus jetzt eine Gesamtschau aus Bundesperspektive vor. Damit ist ein Rahmen gegeben, in den sich die Schritte einfügen können, die wir in Sachsen schon gegangen sind oder noch gehen werden.“ Ziel muss sein, mehr Informationsaustausch unter den verschiedenen Sicherheitsbehörden zu erreichen. Polizei und Verfassungsschutz sind getrennte Behörden, die zusammen arbeiten müssen und eine gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit haben. Die Ermittlungen gegen gefährlichen Extremisten müssen über Behörden und Ländergrenzen hinaus Hand in Hand gehen. Innenminister Markus Ulbig: „Wir haben viel aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Das Trennungsgebot ist wichtig, es darf aber nicht zu einer Trennung in den Köpfen führen. Darüber hinaus soll die Arbeit mit menschlichen Quellen verbessert und mit bundesweit einheitlichen Standards versehen werden. Eine wehrhafte Demokratie braucht einen gut funktionierenden und für die Öffentlichkeit transparenten Verfassungsschutz.“ Videoüberwachung Innenminister Markus Ulbig: „Videoüberwachung ist ein sinnvoller Beitrag für mehr Sicherheit. Da bin ich mir mit meinen Unionskollegen einig. Es ist erwiesen, dass sich durch moderne Videotechnik manche Straftaten schneller aufklären lassen. Hier ist aber nicht nur die Polizei gefragt: wichtig sind auch die Informationen privater Quellen wie von Tankstellen oder Verkehrsbetrieben. Hier gibt es aus meiner Sicht noch Entwicklungsbedarf. So können bspw. Kameras an städtischen Parkplätzen auch gegen den Autoklau helfen. Wichtig ist, dass die Diskussion sachlich geführt wird: Videoüberwachung ist kein Wundermittel, sie ist aber auch kein Teufelszeug!“ Nutzung sozialer Netzwerke durch die Polizei Soziale Netzwerke haben unsere Informations- und Kommunikationsgewohnheiten revolutioniert. Das Web 2.0 ist für viele Menschen – gerade die jüngere Generation – schon Alltag. Innenminister Markus Ulbig: „Facebook, Twitter und Co. sind auch für die Polizeiarbeit interessant – gerade in den Bereichen Öffentlichkeitsfahndung, Nachwuchsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit. Klar muss dabei immer sein: der Staat trägt in sozialen Netzwerken eine große Verantwortung. Deswegen brauchen wir sichere und hohe Standards, wenn es um den Schutz personenbezogener Daten geht.“
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Talsperre Quitzdorf: Pilotprojekt zur Algenbekämpfung geht in die zweite Runde

24. Mai 2013 - 13:43
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen setzt das Pilotprojekt zur Verbesserung der Wasserqualität an der Talsperre Quitzdorf (Lkr. Görlitz) fort. Am Montag (27. Mai 2013) beginnt ein Vorversuch für die zweite Etappe der Phosphatfällung. Dabei soll die Spezialtechnik für die Ausbringung des Fällmittels eingestellt werden. Um die Algenbekämpfung zu optimieren, wird die Phosphatfällung erst durchgeführt, wenn die Randbedingungen dafür erfüllt sind. Dies ist unter anderem abhängig vom pH-Wert des Wassers. Im November letzten Jahres wurde die erste Etappe des Pilotprojektes durchgeführt. Dabei brachte ein Spezialschiff Aluminiumsulfat in den Stausee ein. Das Aluminiumsulfat bindet Phosphor, der für das Wachstum von Blaualgen verantwortlich ist. Der gebundene Nährstoff sinkt zu Boden und deckt dort die vorhandenen Sedimente ab. Diesen Vorgang nennt man „Phosphatfällung“. Ist der Phosphor einmal mit Aluminiumsulfat gebunden, wird er nicht mehr freigesetzt und steht somit den Blaualgen nicht mehr als Nährstoff zur Verfügung. Begleitet wird das Pilotprojekt von einem umfangreichen Monitoringprogramm. Darin wird untersucht, welche Auswirkungen die Phosphatfällung auf die Wasserqualität der Talsperre Quitzdorf hat. Erste Rückschlüsse aus der Behandlung der Talsperre Quitzdorf im Herbst 2012 bestätigen eine positive Wirkung. Um jedoch zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen, sind Messungen über einen längeren Zeitraum bei verschiedenen Randbedingungen erforderlich. Daraus werden dann weitere Verfahrensschritte abgeleitet. Damit die Nährstoffe aus dem Einzugsgebiet gar nicht erst in die Talsperre Quitzdorf gelangen, sind zusätzlich gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten aus Verwaltung, Landwirtschaft und Fischereiwirtschaft nötig. Dazu fand im April eine erste Arbeitsgruppensitzung unter dem Vorsitz des Landratsamtes Görlitz statt, bei der erste Schritte besprochen wurden. Infolge der geringen Wassertiefe und des relativ hohen Nährstoffgehaltes treten an der Talsperre Quitzdorf immer wieder Massenentwicklungen von Blaualgen auf. Diese können die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen. Außerdem wird durch die Algenblüte die Sichttiefe im Wasser eingeschränkt, so dass Risiken bei der Wasserrettung auftreten können. Hinweis: Die Quellenangaben sind im Dateinamen der Bilder vorhanden.
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»Alkohol? Weniger ist besser!« - Aktionswoche Alkohol 2013

24. Mai 2013 - 13:40
Alkohol ist in Deutschland allgegenwärtig. Rund 9,5 Millionen Menschen trinken zu viel Alkohol, davon sind 1,3 Millionen alkoholabhängig. Weltweit belegen wir im Alkoholkonsum den 5. Platz. Angesichts dieser besorgniserregenden Zahlen ruft Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß auf, sich an der bundesweiten Aktionswoche Alkohol zu beteiligen. Vom 25. Mai bis zum 2. Juni 2013 werden unter dem Motto »Alkohol? Weniger ist besser!« bei einer Vielzahl von Veranstaltungen Menschen mit persönlicher Ansprache in ihren unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen erreicht. »Alle sollen angeregt werden, ihr Trinkverhalten einzuschätzen und zu prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein und Schnaps noch gesundheitsverträglich ist«, sagt Gesundheitsministerin Christine Clauß. Veranstalter der Aktionswoche ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.; die Schirmherrschaft hat Mechthild Dyckmans, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, übernommen. In Sachsen sind bisher über 40 Veranstaltungen angemeldet. Neben Veranstaltungen der TU Dresden und der Sächsischen Landesärztekammer gibt es vor allem regionale Aktionen von Suchtberatungsstellen, Selbsthilfegruppen und Unternehmen. »Besonders beeindruckt mich die Selbsthilfe und Bürgerbeteiligung für eine wirksame Gesundheitspolitik beim Alkohol«, so Clauß. »Ich danke allen engagierten Teilnehmern und wünsche ihnen, dass sie möglichst viele Menschen an möglichst vielen Orten zu erreichen.« Weitere Informationen und Hintergründe sind unter www.aktionswoche-alkohol.de abrufbar. Interessenten können sich mit ihrer Veranstaltung dort eintragen und kostenlos Material bestellen.
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Freistaat fördert Betriebskindergärten: Antragsfrist verlängert

24. Mai 2013 - 10:01
Für 2013 stehen noch rund 800.000 Euro Landesmittel für die Einrichtung von Betriebskindergärten zur Verfügung. „Wir haben die Antragsfrist bis zum 1. September 2013 verlängert, um den interessierten Unternehmen in Sachsen weiterhin die Möglichkeit zu geben, von dieser Förderung zu profitieren“, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth. Mit der finanziellen Unterstützung können neue Plätze geschaffen und bereits bestehende gesichert werden. Pro Maßnahme stehen bis zu 200.000 Euro zur Verfügung. Anträge sind an den Kommunalen Sozialverband Sachsen, Fachdienst 340, Reichsstraße 3, 09112 Chemnitz, zu richten. „Die Unterstützung von Betriebskindergärten durch den Freistaat ist ein Angebot an die Wirtschaft und ein wichtiger Baustein in der sächsischen Familienpolitik. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter voranzubringen. Betriebskindergärten sind wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft, denn sie erleichtern die Entscheidung für ein Kind", so Kultusministerin Brunhild Kurth zum Anliegen der Förderung. Derzeit gibt es rund 25 Unternehmen in Sachsen, die die Kinderbetreuung ihrer Beschäftigten betrieblich unterstützen. „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie von einer familienfreundlichen Personalpolitik ebenso profitieren wie ihre Beschäftigten. Denn solche familienfreundlichen Maßnahmen erhöhen nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch die Produktivität und können somit ein entscheidender Wettbewerbs- und Standortvorteil für das Unternehmen sein", betonte Kurth. Die Liste über die Betriebskindertagesstätten ist abrufbar unter: www.kita.sachsen.de/10602.htm
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Sonderforschungsbereich „Transregio 67“ der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden und Sonderforschungsbereich 655 der Technischen Universität Dresden können ab Sommer 2013 fortgesetzt werden

24. Mai 2013 - 9:41
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat auf ihrer heutigen Sitzung in Bonn den Fortsetzungsantrag des gemeinsamen Sonderforschungsbereichs „Transregio 67“ an der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden mit dem Titel „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ ebenso genehmigt wie den Fortsetzungsantrag des Sonderforschungsbereiches 655 der Technischen Universität Dresden mit dem Titel „Von Zellen zu Geweben: Determination und Interaktion von Stammzellen und Vorläuferzellen bei der Gewebebildung“ So können diese Projekte nahtlos ab 01. Juli 2013 in die nächste fünfjährige Förderperiode übergehen. Seit seiner Einrichtung im Jahr 2004 kommt dem Sonderforschungsbereich 655 eine zentrale Rolle bei den wissenschaftlichen Fortschritten und dem Aufbau des Dresdner biomedizinischen Campus zu. Hier wurde die wissenschaftliche Vision vorangetrieben, die biologischen Grundlagen der somatischen Stamm- und Vorläuferzellen im Rahmen der Gewebebildung zu verstehen. Dabei standen von Beginn an auch eventuelle klinische Anwendungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Unter der Leitung des Dresdner Medizinprofessors Gerhard Ehinger gelang es in exzellenter Weise, traditionell eher getrennt stehende Disziplinen der Zellbiologie, Entwicklungs- und Evolutionsbiologie, Molekularbioengineering und die Medizin zusammenzubringen. Dies ist in dieser Form und mit diesem Konzept bislang einzigartig in Deutschland. Unter der Leitung des Leipziger Medizinprofessors Jan C. Simon ging es im Sonderforschungsbereich „Transregio 67“ bisher in erster Linie darum, das in den letzten Jahren vertiefte Wissen über die Bedeutung der extrazellulären Matrix für die Regeneration von Geweben in die Entwicklung von Biomaterialen einzubeziehen. Da das Einheilverhalten und die Langzeitstabilität von Biomaterialien bisher noch unzureichend waren, erscheint nun eine Veränderung dieser Situation durchaus möglich. Die Struktur und Zusammensetzung der extra-zellulären Matrix beeinflusst sowohl durch direkte Wechselwirkung mit Zellen als auch indirekt durch ihre Interaktion mit Mediatoren entscheidend zelluläre Differenzierungspro-zesse und damit die Heilung von Geweben. Aufbauend auf den erreichten Ergebnissen der ersten Förderperiode, in denen positive Effekte auf Heilungsprozesse in Knochen und Haut nachgewiesen werden konnten, sollen nun in der zweiten Antragsperiode zunehmend komplexere funktionelle Biomaterialien entwickelt und an Situationen verminderter Regenerationen angepasst werden. Hierzu erklärte heute Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer: „Die herausragende Grundlagenforschung zum Wohle der Menschen ist von zentraler Bedeutung und hat nach wie vor ihren wichtigen Platz in der sächsischen Hochschullandschaft. Darum werden Biowissenschaften in Dresden und Leipzig auch weiterhin außerordentliche Forschungsleistungen unter bundesweiter Anerkennung hervorbringen.“
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Verkehrssicherheit im Fokus: Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht in Dresden

24. Mai 2013 - 9:30
Staatssekretär Roland Werner hat die Teilnehmer der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht e.V. heute in Dresden offiziell begrüßt. Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf Deutschlands Straßen. In seinem Grußwort lobte Staatssekretär Roland Werner die gute Zusammenarbeit mit dem sächsischen Verband: „Die Landesverkehrswacht ist seit 1990 ein zuverlässiger Partner der Staatsregierung. Die Verkehrswacht leistet einen aktiven Beitrag für die Verkehrssicherheit und ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit im Freistaat“. In diesem Jahr erhält die sächsische Landesverkehrswacht für die Durchführung von mehr als 1000 geplanten Aktionen insgesamt 336.000 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die finanziellen Mittel zur Umsetzung der Aktionen und Projekte um rund 86.000 Euro aufgestockt. Die Landesverkehrswacht wirkt an der Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung mit, unterstützt Kommunen bei der Bildung von eigenständigen Verkehrswachten und berät sie in Fragen der Verkehrssicherheit. Ein wichtiges Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aktiv in die Verkehrssicherheitsarbeit einzubeziehen.
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EU bekennt sich zu Dresden als wichtiges Elektronik-Cluster

24. Mai 2013 - 8:25
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur gestern von der EU-Kommission vorgeschlagenen Strategie für eine wettbewerbsfähige Mikro- und Nanoelektronik: "Ich bin der EU-Kommission dankbar, dass sie mit einer offensiven Kampagne Europa als Spitzenstandort der Chipindustrie voranbringen möchte. Die Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation besser zu koordinieren und damit größere Effekte zu erzielen, ist der richtige Ansatz. Nur so können unsere vorhandenen Stärken im internationalen Wettbewerb besser zum Tragen kommen. Und nur dann wird sich Europa auf dem Weltmarkt erfolgreich behaupten. Sachsen hat sich immer für diese bessere Koordinierung stark gemacht und wird vom Standort Dresden aus dazu beitragen. Denn für die stabile Zukunftsfähigkeit der europäischen Halbleiterindustrie braucht es die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten. Es macht auch deutlich, dass schnelles Handeln der Politik nötig ist, wenn man ganz vorn mit dabei sein möchte. "Silicon Saxony" ist spitze und kann es mit den richtigen Rahmenbedingungen und Kooperationen auch bleiben. Das klare Bekenntnis der EU-Kommission ist ein wichtiger Schritt, dem nun auch das Bundesforschungsministerium und das Bundeswirtschaftsministerium folgen sollten. Gerade in der Chipindustrie ist aufgrund der hohen Forschungs- und Entwicklungskosten Kooperation der Schlüssel zum Erfolg. Wir werden uns deshalb weiter um den Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen Standorte bemühen, insbesondere mit dem weltweit führenden Forschungsinstitut IMEC (Interuniversity Microelectronics Centre)."
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Einladung zur Ausstellungseröffnung „Pinselstrich vs. Megapixel - Medien-/Kunst aus Warschau“

23. Mai 2013 - 16:04
Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung des Polnischen Institutes Berlin „Pinselstrich vs. Megapixel - Medien-/Kunst aus Warschau“ ein. Polen ist seit langem für seine innovative und vielseitige Kunstszene bekannt. Sie vermochte es über Jahrhunderte hinweg, eigenständige Ausdrucksformen zu finden und gleichzeitig rege mit künstlerischen Strömungen auf der ganzen Welt zu interagieren. Dozenten und Studenten zweier polnischer Hochschulen – eine etablierte staatliche und eine junge private – stellen nun erstmals in Dresden aus, was aktuell in Warschauer Ateliers entsteht. Dabei lassen sie sich nicht auf eine bestimmte Ästhetik oder Ausdrucksform reduzieren, sondern zeigen vielmehr die Vielfalt aktueller künst-lerischer Positionen. Termin: Mittwoch, 29. Mai 2013, 18.00 Uhr Ort: Sächsisches Staatsministerium der Finanzen Carolaplatz 1, 01097 Dresden Es sprechen: Einleitung: Wojciech Więckowski Leiter der Filiale Leipzig, stv. Direktor des Polnischen Instituts Berlin Prof. Wilfried Krätzschmar Vizepräsident der Sächsischen Akademie der Künste Grußworte: Dr. Henry Hasenpflug Staatssekretär, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Horst Wehner Vizepräsident des Sächsischen Landtags Magdalena Erdmann Botschaftsrätin, Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft der Repu-blik Polen in der Bundesrepublik Deutschland Ansprachen: Prof. Paweł Nowak Prorektor der Akademie der Schönen Künste Warschau Dr. habil. Jerzy Paweł Nowacki Rektor der Polnisch-Japanischen Hochschule für Computertechniken Warschau Matthias Flügge Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden Einführung: Prof. Marian Nowiński Professor der Akademie der Schönen Künste Warschau und Dekan der Abteilung Neue Medien der Polnisch-Japanischen Hochschule für Computertechniken Warschau Die Ausstellung ist bis zum 25. Juni 2013 im Finanzministerium, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, zu sehen (geöffnet Montags - Freitags von 8-18 Uhr). Eintritt frei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen Stephan Gößl
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Presseeinladung

23. Mai 2013 - 14:21
Europaminister Dr. Jürgen Martens eröffnet zeitgenössische Kunstausstellung „Gegensätze“ Das Jahr 2013 steht im Zeichen des „Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger“. Unter dem Motto „In Vielfalt geeint!“ finden überall in Europa Veranstaltungen statt. Auch das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa ist Gastgeber. Auf Einladung des Europaministers Dr. Jürgen Martens werden in einer einmonatigen Ausstellung 14 europäische Künstlerinnen und Künstler das vielfältige zeitgenössische Kunstspektrum in der Europäischen Union sichtbar machen. Europaminister Dr. Jürgen Martens wird die Ausstellung feierlich eröffnen. Zeit: 28. Mai 2013, 18:00 Uhr Ort: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Europa, Hospitalstraße 7, 01097 Dresden Vertreter der Presse, des Funks und Fernsehens sind zu der Vernissage herzlich willkommen! Es wird um verbindliche Anmeldung bis zum 28. Mai 2013, 14:00 Uhr, gebeten (Pressestelle des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa, Frau Maria Möbius, Tel. 0351/ 5641511, presse@smj.justiz.sachsen.de). Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist ein Einlass nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Künstler Beate Bilkenroth, Joanna Gleich, Philipp Gloger, Candace Goodrich, Justus Jager, Anita Kontrek, Johannes Makolies, Ljiliana Mihaljevic, Igor Ruf, Josha Steffens, Paulina Semkovicz, Iliana Lewitan, Josep Zanki und Fabian Heublein sind anwesend. Ab dem 29. Mai bis zum 26. Juni 2013 ist die Ausstellung täglich (außer am Wochenende) von 10:00 bis 18:00 Uhr öffentlich zugänglich. Informationen zur Ausstellung „Gegensätze“ finden Sie im angehängten Katalog sowie ab 27. Mai 2013 auf der Seite www.sachsen.de
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Sicher auf dem Campingplatz

22. Mai 2013 - 13:04
In Auswertung der Statistiken des Jahres 2012 registrierte die sächsische Polizei im vergangenen Kalenderjahr insgesamt 208 Straftaten auf Campingplätzen, 42 Fälle mehr als im Vorjahr. Recherchiert wurde im Polizeilichen Auskunftssystem Sachsen (PASS) nach Straftaten auf Camping- und Zeltplätzen im Freistaat Sachsen. Eine statistische Übersicht in tabellarischer Form finden Sie im angefügten PDF-Dokument. Diebstahl ist mit insgesamt 145 Fällen weiterhin das am häufigsten registrierte Delikt. Bemerkenswert ist die hohe Schadenssumme. Insgesamt wurde Diebesgut im Wert von 100.803 € (2011 = 27.981 €) entwendet. Bevorzugt wurden Bargeld, Ausweise und Mobiltelefone, aber auch Führerscheine, Fahrräder, Geld- und Kreditkarten gestohlen. Weiterhin wurden 23 Sachbeschädigungen und 15 Körperverletzungsdelikte registriert. Um Straftaten vorzubeugen, rät das Landeskriminalamt Sachsen allen Campern: • Geben Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen unmittelbar nach der Ankunft bei der Campingplatzverwaltung in eine sichere Verwahrung. • Bewahren Sie EC-Karten oder Kreditkarten und Geheimzahl nicht zusammen auf. • Zeigen Sie Ihr Geld nie in der Öffentlichkeit und achten Sie beim Bezahlen darauf, dass niemand sehen kann, wie viel Geld oder Kreditkarten Sie mit sich führen. Nehmen Sie immer nur den jeweiligen Tagesbedarf an Geld mit. • Lassen Sie Wertsachen, wie Fotoapparat, Videokamera und Handy nicht unbeaufsichtigt. Denken Sie auch beim Baden daran. • Lassen Sie keine Wertsachen im PKW liegen. Auch der Kofferraum kann keinen Tresor ersetzen. • Stellen Sie Ihren Wohnwagen oder Ihr Zelt nur auf offiziellen Campingplätzen auf. „Wildes“ Campen ist meist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. • Vertrauen Sie auch im Urlaub nicht gleich Jedem. Lassen Sie sich in kritischen Situationen nicht provozieren und provozieren Sie nicht selbst. In solchen Situationen hilft es, Ruhe zu bewahren. Wenn Sie Hilfe brauchen, dann sprechen Sie eine Person direkt an. Sechs Regeln für den Ernstfall: • Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen! • Fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf! • Beobachten Sie alles genau! • Organisieren Sie Hilfe unter dem Notruf 110! • Kümmern Sie sich um Opfer! • Stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung! Weitere Informationen sind unter www.polizei-beratung.de zu finden. Anzeigen und Informationen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen (persönlich, telefonisch oder per Post/Telefax), auch eine Onlineanzeige unter www.Polizei.Sachsen.de/Onlinewache ist möglich.
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„Pirna – Stadt und Burg im Mittelalter“ - Buchpräsentation des Landesamtes für Archäologie

22. Mai 2013 - 8:15
Sehr geehrte Damen und Herren, gemeinsam mit dem Stadtmuseum Pirna laden wir Sie herzlich ein zur Buchpräsentation ARCHAEONAUT Nr. 11 „Pirna – Stadt und Burg im Mittelalter“: * am Dienstag, dem 28. Mai 2013 * um 17.00 Uhr * im Kapitelsaal des Stadtmuseums Pirna, Klosterhof 2. Endlich ist es soweit: Pirna erhält „seinen“ ARCHAEONAUT. So heißt eine kleine, aber feine Veröffentlichungsreihe des Landesamtes für Archäologie Sachsen, welche in loser Folge Ergebnisse archäologischer Forschungsarbeit in Sachsen vorstellt. ARCHAEONAUT Nr. 11 trägt den Titel „Pirna- Stadt und Burg im Mittelalter“ und behandelt die Geschichte Pirnas aus archäologischer Sicht, ausgehend von bronzezeitlichen Funden über die slawische Besiedlung bis zur mittelalterlichen Handelsstadt. Parallel dazu wird über die Ergebnisse der Ausgrabung auf Schloss Sonnenstein berichtet. So verwundert es nicht, wenn der Pirnaer ARCHAEONAUT ausnahmsweise ein Doppelheft mit 48 statt 24 Seiten wird. Die Autoren Ralf Kluttig-Altmann und Karsten Lehmann stellen in populärwissenschaftlicher Weise wichtige Fakten und viele interessante Funde aus Stadt und Burg Pirna vor. Die Buchpräsentation ist Bestandteil des Begleitprogrammes zur diesjährigen gemeinsamen Sonderausstellung des Stadtmuseums Pirna und des Landesamtes für Archäologie Sachsen „Die verschwundene Burg. Der Sonnenstein in der Burgenlandschaft des sächsisch-böhmischen Oberelberaumes“. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Schloss Dĕčín sowie dem Institut für archäologische Denkmalpflege Nordwestböhmens in Most. Mit vielen interessanten und teilweise einzigartigen archäologischen Funden wird für den Besucher die Entstehung und Entwicklung der Burg Pirna sowie der Zusammenhang mit der Geschichte von Stadt und Region erlebbar. Vielem, was im neuen ARCHAEONAUT zu finden ist, kann man in der Ausstellung original begegnen. Insgesamt werden mehrere hundert archäologische Funde vorgestellt. Auf der Galerieetage zeigt das Pirnaer Museum eine Präsentation zur (fast) verschwundenen Festung Sonnenstein, in deren Mittelpunkt ein neues, wissenschaftlich fundiertes Modell der Anlage um 1750 steht. Erarbeitet wurde es von Dr. Albrecht Sturm und Paul Adrian Schulz. Den Bau übernahm das Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien. Eintritt zur Veranstaltung im Kapitelsaal frei. Eintritt zur Ausstellung 4,00 Euro, Ermäßigte 3,00 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.
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Erste Seenverbindung im Leipziger Neuseenland

18. Mai 2013 - 10:32
Im Beisein von Umweltminister Frank Kupfer ist heute (18. Mai 2013) die Kanupark-Schleuse zwischen dem Markkleeberger und Störmthaler See im Leipziger Neuseenland offiziell freigegeben worden. „Nach zwei Jahren Bauzeit können wir heute einen wichtigen Schritt zur wassertouristischen Erschließung des Leipziger Neuseenlandes tun“, sagte Kupfer bei den Einweihungsfeierlichkeiten an Bord der MS Wachau. „Denn damit ist die erste schiffbare Wasserverbindung zwischen zwei Bergbaufolgeseen im Leipziger Südraum fertig gestellt und nutzbar. Mit Hilfe der 800 Meter langen Verbindung und dem dazugehörigen Schleusenbauwerk gelangen Kanu- und Paddelboote künftig von dem einen auf den anderen See, ohne aus dem Boot aussteigen zu müssen. Und auch das Fahrgastschiff MS Wachau kann jetzt den Höhenunterschied von vier Metern überwinden und auf beiden Seen unterwegs sein.“ Die für den Wassertourismus erschlossene Seefläche beträgt jetzt fast 1 000 Hektar. Der Freistaat Sachsen hat die Herstellung der Wasserverbindung mit rund 4,7 Millionen Euro unterstützt. Die Flutung des Markleeberger Sees begann im Juli 1999, der Störmthaler See folgte ab September 2003. Im vergangenen Jahr erreichten beide Seen ihren Endwasserstand. Von den 20 größeren Bergbaufolgeseen im Leipziger Neuseenland sind bisher 16 vollständig gefüllt. Zum Abschluss der wassertouristischen Erschließung sollen im Neuseenland etwa 200 Kilometer befahrbare Wasserwege und 18 Bergbaufolgeseen mit ca. 7 900 Hektar Seewasserflächen für Einheimische und Touristen zur Verfügung stehen. Die zwei restlichen Seen sind dem Naturschutz vorbehalten. Seit 2003 hat der Freistaat Sachsen Vorhaben bzw. Maßnahmen der Folgenutzung in den Braunkohlensanierungsgebieten mit insgesamt 62 Millionen Euro unterstützt. „Der Freistaat wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die ehemaligen Bergbaulandschaften in Sachsen zu lebenswerten Regionen für Mensch und Natur werden“, so der Minister. Im Rahmen des neuen Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung stellt der Freistaat Sachsen von 2013 bis 2017 220 Millionen Euro Landesmittel bereit, davon allein 44 Millionen Euro für Maßnahmen der Folgenutzung.
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Vier Gartenschläfer beziehen Quartier

17. Mai 2013 - 13:16
Er ist seit der Öffnung des NationalparkZentrums im Jahr 2001 die Leitfigur des Besucherzentrums und führt die Kinder durch die Ausstellung. In der Sächsischen Schweiz sieht man inzwischen nicht mehr. Seit Donnerstag, dem16.05.2013 leben nun 4 Gartenschläfer, zwei weibliche und zwei männliche Tiere in einem eigens gebauten Gehege im NationalparkZentrum. Gemeinsam mit dem Biologen und Bilchexperten Sven Büchner wurde auf 12 m² Ausstellungsfläche ein naturnahes Gehege gebaut, das mit vielen Pflanzen, Sandstein-Brocken und Astgabeln bestückt ist. Besucher haben die Möglichkeit durch zwei mannshohe Glasscheiben das Gehege-Innenleben zu betrachten und die kleinen Nagetiere zu beobachten. Da diese im Allgemeinen zu den nachtaktiven Säugetieren gehören und tagsüber schlafen, wurde eine Infrarotkamera in der Nesthöhle eingerichtet. Die Livebilder der schlafenden Bilche können, ganz störungsfrei für die Tiere, über einen Bildschirm von den Besuchern betrachtet werden. Die vier erwachsenen Tiere stammen aus der erfolgreichen Nachzucht des Tierparks Zittau. Der dortige technische Direktor Andreas Stegemann überbrachte die Tiere und entließ sie persönlich aus den Transportboxen in das Gehege. Der Gartenschläfer gehört zur Familie der Bilche, einer stammesgeschichtlich alten Gruppe der Nagetiere. Verwandt ist er auch mit der weithin bekannteren Haselmaus und dem Siebenschläfer. Typisch für den Gartenschläfer ist seine auffällige schwarze Maske. Er ist nachtaktiv und hält ca. 6 Monate Winterschlaf. Seine bevorzugte Nahrung sind Insekten, Spinnen, Schnecken, Blüten, Früchte, Nüsse und Samen. Gartenschläfer unterliegen der Berner Konvention und sind nach Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützte Arten. Besucher können das Gehege im Rahmen des Ausstellungsbesuchs besichtigen. Öffnungszeiten: April – Oktober: täglich 9-18 Uhr November – März: täglich 9-17 Uhr (Montag geschlossen) Nähere Informationen erhalten Sie unter: Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt NationalparkZentrum Sächsische Schweiz Stefanie Engelbrecht Tel. 03 50 22 502-31, Fax-35, Dresdner Str. 2 B, 01814 Bad Schandau E-Mail: nationalparkzentrum@lanu.de www.lanu.de
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Termin für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2012

17. Mai 2013 - 11:30
In wenigen Tagen endet die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2012. Steuerpflichtige, die zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet sind, müssen sich daher beeilen und bis zum 31. Mai 2013 alle notwendigen Unterlagen beim Finanzamt einreichen. »Von der Erklärungspflicht sind regelmäßig Freiberufler, Gewerbetreibende und Vermieter betroffen.« informiert Thomas Popp, Präsident des Landesamtes für Steuern und Finanzen. »Doch auch wer ausschließlich Arbeitslohn bezogen hat, kann zur Abgabe verpflichtet sein«, so Popp weiter. Arbeitnehmer sind insbesondere dann zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, wenn: *im Rahmen des Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahrens Freibeträge gewährt worden sind, *der Arbeitslohn eines Ehegatten nach der Steuerklasse V oder VI besteuert worden ist, *steuerfreie Entgelt-/Lohnersatzleistungen (z. B. Arbeitslosengeld, Krankengeld, Elterngeld) bezogen worden sind oder *Lohnzahlungen mehrerer Arbeitgeber nebeneinander vorgelegen haben. Weitere Informationen hierzu können den Anleitungen zur Einkommensteuererklärung 2012 entnommen werden, welche ebenso wie die Formulare unter https://www.formulare-bfinv.de abgerufen werden können. Für alle, die aus verschiedenen Gründen den Abgabetermin am 31. Mai 2013 nicht einhalten können, noch ein Hinweis: Auf begründeten Antrag hin kann das Finanzamt die Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung 2012 verlängern. Wenden Sie sich hierzu am besten direkt an Ihr Finanzamt. Wird die Erklärung von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellt, verlängert sich die Abgabefrist ohne Antrag auf den 31. Dezember 2013. Das Finanzamt kann die Erklärung jedoch vorher anfordern, wenn die Erklärung für das Vorjahr verspätet oder nicht abgegeben wurde. Gibt der Steuerpflichtige seine Erklärung nicht oder nicht fristgerecht ab, kann das Finanzamt übrigens einen Verspätungszuschlag festsetzen, der bis zu zehn Prozent der festgesetzten Steuer betragen kann. Davon nicht betroffen sind Steuerpflichtige, die freiwillig eine Einkommensteuererklärung abgeben – beispielsweise weil sie sich aufgrund hoher Werbungskosten eine Steuererstattung erwarten. Dieser sogenannte Antrag auf Veranlagung kann für 2012 mit Abgabe der Einkommensteuererklärung noch bis zum 31. Dezember 2016 gestellt werden.
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Eichenprozessionsspinner dieses Jahr wieder in Sachsen?

16. Mai 2013 - 16:00
Heute am 16. Mai 2013 haben Forstfachleute von Sachsenforst und vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden bei einem Pressetermin in der Nähe des Waldbades Weixdorf gemeinsam über das mögliche Auftreten des Eichenprozessionsspinners (EPS) in den kommenden Wochen informiert. Mit Hinweisschildern in der Nähe der letztjährigen Fundstellen werden Waldbesucher und Anwohner um Mithilfe bei der Beobachtung gebeten und auf mögliche Gesundheitsgefahren durch die Brennhaare der Raupen hingewiesen. Im vergangenen Jahr waren vereinzelte Raupennester des EPS am Westrand der Dresdner Heide in der Nähe des Waldbades Weixdorf am Friedersdorfer Weg, an der Straße zwischen Dresden-Klotzsche und Langebrück sowie im Randbereich der Radeberger Vorstadt nachgewiesen worden. „Wir wissen noch nicht, ob und in welchem Umfang in diesem Jahr Raupen des Eichenprozessionsspinners in der Dresdner Heide auftreten werden“ sagt Dr. Markus Biernath, Leiter des Forstbezirks Dresden, der für die Waldbewirtschaftung in der Dresdner Heide zuständig ist. „Unsere Revierförster und Waldarbeiter beobachten die Situation genau“. Die im Juni 2012 bei Dresden gefundenen Raupen waren - abgesehen von einigen Falterfängen im Landkreis Nordsachsen - der erste Nachweis des wärmeliebenden Insekts in Sachsen seit vielen Jahren. “Bislang handelt es sich um ein sehr kleines und isoliertes Vorkommen“ erklärt Franz Matschulla vom Kompetenzzentrum für Wald und Forstwirtschaft im Staatsbetrieb Sachsenforst. „Mit einer Massenvermehrung wie in Teilen von Sachsen-Anhalt oder Brandenburg ist in diesem Jahr sicher nicht zu rechnen“, so seine aktuelle Einschätzung. Eine Bekämpfung der Raupen mit Insektiziden, die aktuell in einigen Bundesländern stattfindet, sei demnach nicht notwendig, ergänzt der Spezialist für forstliche Schadinsekten. Auch Kai-Uwe Heinzel vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden (untere Forstbehörde) bestätigt, dass nach jetzigem Kenntnisstand maximal mit Einzelfunden von Raupennestern im Stadtgebiet Dresden gerechnet werden kann. „Mit den Lockstofffallen, die wir im letzten Sommer in der Nähe der Befallsstelle in der Radeberger Vorstadt aufgestellt haben, konnten wir keine Falter fangen“, berichtet Heinzel. „Eine besorgniserregende Zunahme der Insekten zeichnet sich also nicht ab. Problematisch können aber auch einzelne Nester werden, wenn sie wie im letzten Jahr in der Nähe von Wohnhäusern oder gar Kindergärten auftreten“. Das Vorkommen des EPS in sächsischen Wäldern wird durch die unteren Forstbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte mit fachlicher Unterstützung der Waldschutzexperten von Sachsenforst beobachtet und dokumentiert. Bei Vorkommen außerhalb des Waldes sind die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte zu informieren. Alle Bürger sind aufgerufen, Beobachtungen von Raupen und Gespinstnestern des EPS unverzüglich an diese Behörden zu melden (Kontaktdaten für den Raum Dresden s. unten). Diese entscheiden dann über mögliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Falls notwendig, müssen betroffene Waldbesitzer oder Grundstückseigentümer die Raupennester entfernen lassen. Informationen zu entsprechend spezialisierten Unternehmen können bei den genannten Behörden erfragt werden. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Nester ohne Fachkenntnis und Sicherheitsausrüstung eigenhändig zu entfernen. Der Eichenprozessionsspinner breitet sich seit Jahren in wärmebegünstigten Regionen vor allem in Südwestdeutschland, Franken, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus. Dort kommt es zu Massenvermehrungen, die insbesondere in dicht besiedelten Gebieten erhebliche Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung bedeuten. Die Brennhaare der Raupen können starke allergische Reaktionen bei Menschen und Haustieren hervorrufen. Bei massenhaftem Auftreten des EPS ist der Raupenfraß auch für die betroffenen Eichenbestände ein ernsthaftes Problem, insbesondere wenn der Eichenprozessionsspinner in Kombination mit anderen Eichenschädlingen wie Frostspanner- und Eichenwicklerarten vorkommt. In Sachsen wird eine Ausbreitung des EPS in Zukunft vor allem in Nordwestsachsen erwartet, das den Befallsschwerpunkten in den Nachbarbundesländern am nächsten liegt und einen relativ hohen Anteil an Eichenbeständen aufweist. Folgende Behörden im Raum Dresden können bei Beobachtungen oder Fragen zum Eichenprozessionsspinner kontaktiert werden: * Stadtverwaltung Dresden, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft / untere Forstbehörde: Telefon 0351 4887038 | kheinzel@dresden.de * Sachsenforst, Forstbezirk Dresden: Telefon 0351 253080 | poststelle.sbsdresden@smul.sachsen.de * Sachsenforst, Geschäftsleitung: Telefon 0351 542268 | poststelle.sbs@smul.sachsen.de Weitere Informationen finden Sie unter www.eichenprozessionsspinner.org und unter www.sachsenforst.de.
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Pöhla – Ein neues Rohstoffprojekt im Erzgebirge

14. Mai 2013 - 12:50
Die sächsischen Erz- und Spatvorkommen sind in den letzten Jahren wieder auf das Interesse der Bergbau- und Rohstoffwirtschaft gestoßen. Inländische und ausländische Unternehmen erkunden verschiedene Vorkommen aufgrund international anerkannter Standards oder haben mit der Vorbereitung von Gewinnungsarbeiten begonnen. Die Saxony Minerals & Exploration AG Halsbrücke bereitet derzeit die Gewinnung von Zinn, Wolfram und anderen Begleitmineralien im Raum Pöhla/ Westerzgebirge vor. Zum Vorhaben hat das Sächsische Oberbergamt im Jahr 2012 eine bergrechtliche Bewilligung erteilt. Für die nächsten Monate plant das Unternehmen Bohrungen zur Feinerkundung der Lagerstätte. Herr Dr. Horst Richter, u. a. Vorstandsvorsitzender des Geokompetenzzentrums Freiberg e.V. und Seniorchef der renommierten G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft Freiberg GmbH präsentiert das Vorhaben am 23. Mai 2013 um 19.30 h im Vortragssaal von Schloss Freudenstein.
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Lehrerwerbung: Sächsische Bildungsagentur leistet Rat und Tat mit neuer Telefonhotline

12. Mai 2013 - 10:00
Am 14. Mai 2013 startet die Sächsische Bildungsagentur (SBA) eine zentrale Telefonhotline zur Erstberatung und Beantwortung von Fragen rund um das Thema Lehrerberuf in Sachsen. „Mit der Hotline schaffen wir ein neues Serviceangebot für alle am Lehrerberuf interessierten Schüler, Studierenden und Bewerber. Die persönlichen Interessenslagen sind meist so individuell, dass Hilfe und Beratung nur in einem direkten Telefongespräch zufriedenstellend geleistet werden können. Wir wollen nicht nur zielgerichtet informieren, sondern auch helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen“, beschreibt Béla Bélafi, Direktor der Sächsischen Bildungsagentur, die Intention seiner Behörde. Die Experten der SBA werden vorerst dienstags von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0800 0004497 erreichbar sein. Sollte das neue Beratungsangebot gut angenommen werden, werden die Sprechzeiten ausgeweitet. Das Serviceangebot ist kostenfrei. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. Die Schaltung der Telefonhotline ordnet sich in eine Vielzahl strategischer Maßnahmen zur Lehrergewinnung in Sachsen ein, die darauf ausgerichtet sind, mit den Zielgruppen in einen direkten Dialog zu treten und perspektivisch den Lehrerbedarf für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Sie ist Teil der Dialogmarketing-Kampagne, die das Sächsische Staatsministerium für Kultus Ende letzten Jahres gestartet hat, um den am Lehrerberuf Interessierten spezifische Informations- und Gesprächsangebote zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen zum Thema unter www.lehrer-werden-sachsen.de
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Neue Öffnungszeiten des Staatsarchivs Chemnitz

8. Mai 2013 - 13:55
Am Montag, den 13. Mai 2013 wird der Lesesaal des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Chemnitz nach mehr als einjähriger Schließung wieder öffnen. Vorläufig gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, Dienstag 8.30 – 16.00 Uhr, Mittwoch 8.30 – 18.00 Uhr, Donnerstag, Freitag geschlossen. Nach nunmehr abgeschlossenem Umzug befindet sich das Staatsarchiv Chemnitz wesentlich zentrumsnäher im so genannten „Peretzhaus“ in der Elsasser Str. 8.
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Sachsenweites Bürgertelefon am Tag gegen Lärm

22. April 2013 - 10:12
Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie richtet am 24. April 2013 in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr ein Bürgertelefon ein. Bürgerinnen und Bürger bekommen anlässlich des bundesweiten Aktionstages von Fachleuten rund um das Thema „Lärmbelastung und Lärmschutz“ Rat und Informationen. Über die Telefonnummer 0351 2612-5252 erfahren Betroffene, welche Geräuscheinwirkungen zulässig und welche Lärmbelastungen nicht erlaubt sind. Der diesjährige Aktionstag widmet sich schwerpunktmäßig der Geräuschumwelt von Kindern und den Belastungen durch Umgebungslärm. Während Geräusche in der Natur oder Musik als angenehm empfunden werden, sind Geräusche im Straßen- oder Schienenverkehr, aus der Nachbarschaft oder Gewerbelärm eher störend und belastend. Dauerhafte Lärmeinwirkungen können Stress erzeugen, führen zu Konzentrationsstörungen, verringern die Lernleistung bei Kindern und bergen ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die EU hat Städte und Gemeinden verpflichtet, unter Mitwirkung der Öffentlichkeit für hoch belastete Bereiche Lärmaktionspläne aufzustellen. Im vergangenen Jahr wurden in insgesamt 221 sächsischen Gemeinden Lärmkarten erarbeitet. Sie zeigen, wie viele Bewohner betroffen sind und wie hoch die Belastung an Hauptverkehrsstraßen ist. Zurzeit werden die Lärmaktionspläne erarbeitet. Sie beinhalten Maßnahmen, mit denen Geräuschemissionen verringert und damit die Anzahl der Betroffenen verkleinert werden kann. Die überarbeitete Informationsbroschüre „Hinweise für die Lärmaktionsplanung“ veranschaulicht Kommunen und Bürgern die einzelnen Schritte zu einem Lärmaktionsplan. https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13681
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Sprachliche Bildung beginnt in frühester Kindheit

8. März 2013 - 21:30
Wie kann sprachliche Bildung von Anfang an gestaltet werden? Welche besonderen Zugänge brauchen Kinder und Jugendliche durch Kindergarten, Schule und Berufsausbildung? Wo stehen wir in Sachsen? – Diesen Fragen widmeten sich 130 Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, außerschulische Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sowie Wissenschaftlerinnen am Freitag, dem 8. März auf der FörMig Transfer-Fachtagung „Vom Bilderbuch zur Bildungssprache“ in den Räumen der Sächsischen Aufbaubank in Dresden. Der Spracherwerb gehört zu den eindrucksvollsten Leistungen der frühen Kindheit. In der Regel meistern Kinder die Grundstrukturen ihrer Umgebungssprache bis zum Alter von drei bis vier Jahren. Das trifft auch für Kinder zu, die einen „doppelten“ Erstspracherwerb durchlaufen, weil sie z. B. bereits im Elternhaus zwei Sprachen erlernen. Neueste Erkenntnisse belegen, dass Kinder dieser Altersgruppe sehr schnell eine weitere Sprache erwerben können. Konkrete Beispiele und Handlungsschritte erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Foren - sei es die Verdeutlichung des großen Potenzials der Bilderbücher für die Sprachaneignung, die Arbeit mit den Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache, die Planung von sprachbildendem Unterricht oder auch die Frage, wie sich Lehrkräfte das Lehren von Bildungssprache aneignen können. Die Leitung der Foren lag in der Hand von Praktikerinnen und Wissenschaftlerinnen, die gemeinsam die Inhalte bearbeiteten. „Die Verbindung von Theorie und Praxis war toll. Wir wissen nach diesem Forum, dass wir mit vielen angesprochenen Dingen konform laufen und haben erkannt, dass naturwissenschaftliche Fächer mehr einbezogen werden müssen“, so zwei Teilnehmerinnen der Apollonia-von-Wiedebach-Schule aus Leipzig. FörMig- Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - war ein Modellprogramm des Bundes. Zur Unterstützung des Anspruchs „Sprachliche Bildung ist Aufgabe jedes Fachlehrers.“ hat sich der Freistaat Sachsen von 2005 – 2009 an diesem Modellprogramm mit dem Schwerpunkt „Sprachliche Bildung“ beteiligt. Es gab zahlreiche Kontakte zu anderen Ländern wie zur Schweiz, zu Kanada, zu Großbritannien und zu Australien. Sachsen bearbeitete Themen wie die Professionalisierung der sprachlichen Bildung als einen systematischen Prozess vom Kindergarten an, Qualitätsmerkmale für einen bildungssprachförderlichen Unterricht und sprachdiagnostische Instrumente sowie Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Primarstufe und Sekundarstufe I. Diese begonnene Arbeit führt Sachsen kontinuierlich und systematisch fort.
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