Allgemeine News aus Sachsen


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Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

12. März 2014 - 10:22
Der Freistaat Sachsen als eines der am stärksten von erhöhten Radonkon¬zentrationen in Innenräumen betroffenen Bundesländer setzt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Problem „Radon“ auseinander und bietet mit der Radonberatungsstelle der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft u. a. auf Baumessen Informationen und individuelle Beratungen an. Auf der Baumesse „BAU“ in Zwickau vom 14.03.-16.03.2014 wird die Radonberatungsstelle mit einem Stand vertreten sein und über Vorkommen und Wirkung von Radon sowie mögliche Schutzmaßnahmen informieren. Wir freuen uns auf Besucher am Stand 028.
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2. Mitteldeutscher Bildungstag zur Leseförderung im Rahmen der Leipziger Buchmesse fragt: „Ist die Zeitung zeitgemäß für die Schule?“

11. März 2014 - 12:06
Am Freitag, den 14. März 2014 erfahren Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher, wie Zeitungen schon in der Grundschule individuelle Lernprozesse unterstützen sowie Lesefreude und Medienkompetenz fördern können. Die Kooperierenden, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), das Sächsische Bildungsinstitut (SBI) sowie das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) laden zusammen mit der Leipziger Buchmesse dazu um 10.00 Uhr in das Congress Center Leipzig ein. Vorgestellt werden zwei Projekte, bei denen Tageszeitungen zum Unterrichtsmaterial werden und Lernende dabei unterstützen, Lesestrategien zu entwickeln. Ein Projekt mit dem Namen „Tinte“ richtet sich speziell an Grundschulen, ein weiteres mit dem Titel: „Schüler lesen Zeitung“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler der weiterführende Schularten. Von besonderem Reiz ist es, dass Schüler-Reporter im Rahmen der Projekte die Inhalte des Lokalteils der Tageszeitung mitbestimmen können. Die Schülerinnen und Schüler festigen so nicht nur ihre Lesekompetenzen, beim Schreiben eigener Artikel lernen sie Texte adressaten- und situationsgerecht zu formulieren. Der 2. Mitteldeutsche Bildungstag zur Leseförderung ist Teil des Veranstaltunsgformats „Fokus Bildung“ der Leipziger Buchmesse. Die praxisnahen Fortbildungsveranstaltungen, Lesungen und eigenen Ausstellungsbereiche bieten spezielle Angebote für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler. 2013 besuchten insgesamt 28.000 Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher die Leipziger Buchmesse. „Wir bieten damit ein breites Forum, um das Lesen jährlich aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und mögliche Ansatzpunkte für eine fokussierte Ausrichtung der Schul- und Unterrichtsentwicklung in diesem Kompetenzbereich aufzuzeigen. Auf der Basis fachdidaktischer Positionen, empirischer Daten und schulpraktischer Erfahrungen werden pädagogische Fragen aus Theorie und Praxis sowie Umsetzungsmöglichkeiten von Leseförderung zur Anregung und Diskussion gestellt.“, betonten Dr. Dorit Stenke, Direktorin des SBI, Dr. Siegfried Eisenmann, Direktor des LISA und Dr. Andreas Jantowski, Direktor des ThILLM im Vorfeld der gemeinsamen Tagung. An ihrem gemeinsamen Präsentationsstand C201b in Halle 2 informieren die drei Institute zudem an allen Messetagen der diesjährigen Buchmesse über ihre Angebote an Fortbildungsveranstaltungen und Veröffentlichungen zu den verschiedensten schulischen und außerschulischen Aufgabenbereichen. Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf der Unterstützung zunehmend individualisierender Unterrichtsgestaltung, die allen Schülern gerecht wird, z.B. durch ein ausgewogenes Verhältnis von Instruktionslernen, eigenaktivem und kooperativem Lernen mittels offener Unterrichtsformen. Das SBI lädt zu besonderen Aktionen am Messestand ein. Dort können sich die Besucherinnen und Besucher über das Projekt Fokus Kind, den Bildungsbericht 2013 und die mögliche Leseförderung durch Medieneinsatz informieren. Zusätzlich berät das Institut am Wochenende interessierte Abiturientinnen und Abiturienten über Wege zum Lehrerberuf.
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Sächsisches Staatsarchiv präsentiert sich zum "Tag der Archive" am 8. März 2014

28. Februar 2014 - 13:57
Alle zwei Jahre ruft der „Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.“ (VdA) zum Tag der Archive auf. Bundesweit öffnen dann mehrere hundert Archiveinrichtungen ihre Türen und laden zu einer spannenden Entdeckungstour durch die Welt der historischen Quellen ein. Passend zum Internationalen Frauentag am 8. März steht der 7. Tag der Archive 2014 unter dem Motto "Frauen - Männer - Macht". Mit einem vielfältigen Programm beteiligt sich das Sächsische Staatsarchiv als eines der größten deutschen Archive am diesjährigen Tag der Archive. Den Reigen eröffnet am 7. März ein Vortrag über das Schicksal der sächsischen Kronprinzessin Luise von Toskana. Gender-Themen prägen auch am 8. März Ausstellungen, Vorträge oder die Präsentation von Archivalien und Filmen aus der reichhaltigen Überlieferung des Staatsarchivs. Das Spektrum reicht vom Hebammenwesen über Frauen im Bergbau bis zum Thema „Ehen vor Gericht“. Ungewohnte und eindrucksvolle Blicke hinter die Kulissen des Sächsischen Staatsarchivs in Magazine und Werkstätten zu werfen – dazu besteht im Sächsischen Staatsarchiv an diesem Tag Gelegenheit. Besucher können erleben, wie an allen Standorten analoges und elektronisches Archivgut aus fast 1100 Jahren sächsischer Geschichte für zukünftige Generationen erhalten und zur Nutzung bereitgestellt wird. Programm am Samstag, 8. März 2014: * Hauptstaatsarchiv Dresden (Archivstr. 14, 01097 Dresden) Vortrag: Luises Schicksal zwischen Hofleben und Exil (Dr. Jürgen Helfricht, Dresden). Bereits am 7. März 2014, 18 Uhr! 10 - 18 Uhr: Ausstellung zur Scheidungsaffäre der sächsischen Kronprinzessin Luise von Toskana „Infokiosk“: Archivare und Restauratoren geben Tipps zum Inhalt und zur konservatorischen Behandlung mitgebrachter historischer Dokumente Kurzvorträge und Beratung zu den Themen „Archivrecherche digital und analog“, „Überlieferungsbildung“ und „Das elektronische Staatsarchiv (‚el_sta‘)“ Magazinführungen mit Präsentationen rund um das Thema „Archivische Bestandserhaltung“ Vorführung von Kurzfilmen zum Thema Frauen und Familie in der DDR * Archivzentrum Hubertusburg (Hubertusburg Gebäude 71-79, 04779 Wermsdorf) 10 - 16 Uhr: Führungen durch das Archivzentrum Hubertusburg Vorführung von Kurzfilmen unter dem Motto „Frauen - Männer - Macht“ * Staatsarchiv Leipzig (Schongauerstr. 1, 04328 Leipzig) Archivführungen (10:30, 11:30, 12:30, 13:30, 14:30 und 15 Uhr) Vorträge mit Bildpräsentation: 10 und 13 Uhr: „Hexerei in Lützschena - ein Prozess aus dem Jahr 1660“ 11 und 14 Uhr: „Ehen vor Gericht - prominente und unbekannte Paare seit 1800“ 12 und 15 Uhr: „Fanny Hensel, Clara Schumann und Ruth Zechlin – drei Komponistinnen in ihrer Zeit“ 10 - 16 Uhr: Archivalienpräsentation zu Künstlerinnen, Adligen, Frauen in Beruf und Familie, Frauenrechten, Frauentag, Mode und Schönheit... Kurzfilme zum Thema Frauen und Familie in der DDR Führungen durch die Ausstellung „Die Völkerschlacht bei Leipzig. Ereignis und Erinnerung“ * Staatsarchiv Chemnitz (Elsasser Str. 8, 09120 Chemnitz) 10 - 17 Uhr: Vorstellung des neuen Archivgebäudes mit Führungen Präsentation eines Querschnitts des verwahrten Archivgutes aus neun Jahrhunderten Vorführung eines vielfältigen Spektrums von Lauffilmen vom Automobilbau (Auto Union) über die Waschmittelproduktion (Fewa-Werbefilme) bis hin zu Karl-Marx-Städter Impressionen aus der DDR-Zeit * Bergarchiv Freiberg (Schloßplatz 4, 09599 Freiberg) 18 Uhr: Vorführung des Dokumentarfilms „Das Glück da unten“ über Frauen im Bergbau nach 1945, anschließend Bericht des Produzenten Matthias Ditscherlein und der Redakteurin Dagmar Borchert über die Entstehung des Films begleitende Archivalienpräsentation zum Thema Frauen im Bergbau * Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen (Schloßstr. 10/12, 02625 Bautzen) 14 Uhr: Eröffnung Vorträge zum Thema „Frauen – Männer – Macht … am Beginn des Lebens“: 14:30 Uhr: Von Arnika bis Mutterkorn. Zum Hebammenwesen in der Oberlausitz (Andrea Spee-Keller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bautzen) 16 Uhr: Das Erbgesundheitsgericht Bautzen und die Praxis der nationalsozialistischen Zwangssterilisationen im Bereich der Gesundheitsämter Bautzen und Löbau (Dr. Boris Böhm, Leiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein) 17 Uhr: Szenische Lesung aus Gerichtsakten, die Klagen gegen Hebammen und wegen der Zahlung von Unterhalt enthalten (Schauspielerinnen und Schauspieler des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters) 15:15 Uhr: Führung durch den Archivverbund 15:15 Uhr: „Hebammen zwischen Pflicht und Kür“ – Eine historische „Sprechstunde“ anhand von Aktenmaterial des Archivverbundes
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433 Lehramtsabsolventen starten Vorbereitungsdienst an Sachsens Schulen

6. Februar 2014 - 17:08
433 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter bzw. Referendarinnen und Referendare haben zum 1. Februar 2014 ihren einjährigen Vorbereitungsdienst an Sachsens Schulen und den Lehrerausbildungsstätten der Sächsischen Bildungsagentur in Chemnitz, Dresden und Leipzig aufgenommen. Das sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr: Am 1.2.2013 nahmen 291 Anwärter und Referendare den einjährigen Vorbereitungsdienst auf. Verteilung nach Lehrämtern: Lehramt an Grundschulen: 107 Lehramt an Mittelschulen: 28 Lehramt an Förderschulen: 59 Höheres Lehramt an Gymnasien: 213 Höheres Lehramt an beruflichen Schulen: 26 Alle Bewerber für die Lehrämter Grundschule, Mittelschule, Förderschule und das Höhere Lehramt an beruflichen Schulen konnten nach erfolgreichem Abschluss des Studiums in den Vorbereitungsdienst übernommen werden. Lediglich für das Höhere Lehramt an Gymnasien gab es Beschränkungen für die Fächer Spanisch und Italienisch. „Ich wünsche unseren neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start an Sachsens Schulen und viel Erfolg bei der weiteren Ausbildung. Vor allem in den Schularten Grundschule, Förderschule und Mittelschule und im ländlichen Raum erwarten Sie gute Einstellungschancen nach Abschluss der Staatsprüfung“, gibt Béla Bélafi, Direktor der Sächsischen Bildungsagentur, den Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst mit auf den Weg.
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