Allgemeine News aus Sachsen


Aktualisiert: vor 22 Stunden 36 Minuten

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

2. Dezember 2014 - 13:44
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen wird seit 1993 jeweils am 3. Dezember begangen. Der Tag soll die Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen sensibilisieren und damit die sprichwörtlichen Barrieren in den Köpfen abbauen. Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im März 2009 und dem der Konvention zugrundeliegenden Inklusionsgedanken haben die auf Chancengleichheit, Selbstbestimmung und Teilhabe ausgerichteten Bestrebungen eine neue Qualität erfahren. „Auch wenn wir gerade hinsichtlich der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum schon viel erreicht haben, gibt es dennoch in etlichen Lebensbereichen auch in der Bundesrepublik Deutschland Nachholbedarf. Zu denken ist dabei insbesondere an die Schaffung eines modernen Teilhaberechts, das Vorhalten von ausreichend barrierefreiem Wohnraum und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben.“, so Stephan Pöhler, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Die mit dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD in Sachsen formulierten Ziele, einen Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu erarbeiten und das Integrationsgesetz zu einem Inklusionsgesetz weiterzuentwickeln, ließen die fast 380.000 im Freistaat Sachsen lebenden schwerbehinderten Menschen auf Verbesserungen hoffen, so Pöhler weiter. Vor wenigen Tagen hatte sich der Beauftragte gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bund und den anderen Bundesländern an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentenkonferenz gewandt und angemahnt, dass die auf Bundesebene verabredete Reform des Teilhaberechts inhaltlich vorangetrieben werden muss und nicht zu einem rein finanziellen Ausgleich zwischen Bund, Ländern und Kommunen verkommen darf. Nach Auffassung von Stephan Pöhler können mit den großen Koalitionen sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene mit breiten Mehrheiten der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weitere Impulse gegeben werden.
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11. Sächsische Gewässertage

28. November 2014 - 14:21
Die Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft laden herzlich zur Veranstaltung 11. Sächsische Gewässertage am 04. Dezember 2014 in der MESSE DRESDEN ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die neuen Entwürfe zur Bewirtschaftung der Wasserrahmenrichtlinien sowie die Hochwasserrisikomanagementpläne. Die „11. Sächsischen Gewässertage“ sind damit Bestandteil der Anhörung zu den genannten Plänen. Wir laden alle Bürger, öffentlichen Verwaltungen, Institutionen, Vereine und Verbände ein, sich in die Diskussion einzubringen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen und Programm sind unter http://www.lanu.de/de/Bilden/Veranstaltungen.html möglich. Wir laden alle interessierten Vertreter/innen der Presse zur Veranstaltung herzlich ein. Ansprechpartner: Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt - Akademie Katrin Weiner Telefon: 035203 4488-21 E-Mail: Katrin.Weiner@lanu.sachsen.de Presseanfragen: Andrea Gößl Telefon: 0351/81415757 E-Mail: Andrea.Goessl@lanu.smul.sachsen.de
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Kinderbetreuungskosten: Einsprüche zurückgewiesen

20. November 2014 - 10:00
Die Regelungen zur begrenzten Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten für die Jahre 2006 bis 2011 sind verfassungsgemäß. Einsprüche gegen die Verfassungsmäßigkeit wurden von den obersten Landesfinanzbehörden am 3. November 2014 zurückgewiesen. Einspruchsführer erhalten keinen gesonderten Bescheid. Auch sächsische Bürger hatten gegen Steuerbescheide für die Veranlagungs- bzw. Feststellungszeiträume 2006 bis 2011 Einspruch eingelegt oder Änderungsanträge gestellt. Dass erwerbsbedingte Kosten für die Betreuung eines Kindes nur in Höhe von zwei Dritteln der Aufwendungen und höchstens bis zu 4.000 EUR als Betriebsausgaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben abziehbar sind, verstieß nach ihrer Auffassung gegen das Grundgesetz. Der Bundesfinanzhof hat die Verfassungsmäßigkeit der Regelungen jedoch bestätigt. Die hiergegen gerichtete Verfassungsbeschwerde hat das Bundesverfassungsgericht nun nicht zur Entscheidung angenommen. Die obersten Finanzbehörden der Länder haben daher mit Allgemeinverfügung vom 3. November 2014 diese Einsprüche und Anträge zurückgewiesen. Die Zurückweisung beendet alle Einspruchs- und Antragsverfahren für die Veranlagungs- bzw. Feststellungszeiträume 2006 bis 2011, soweit die Frage der begrenzten Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten aufgeworfen wurde. Sie richtet sich an alle betroffenen Einspruchsführer und Antragsteller, ohne diese namentlich zu benennen. Ein gesonderter Bescheid vom Finanzamt ergeht nicht. Für bereits laufende finanzgerichtliche Verfahren gilt die Allgemeinverfügung allerdings nicht. Die Allgemeinverfügung ist auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen abrufbar (www.bundesfinanzministerium.de – Themen – Steuern – Weitere Steuerthemen – Allgemeinverfügungen) und wird im Bundessteuerblatt veröffentlicht. Einsprüche und Änderungsanträge, welche die Frage der Verfassungsmäßigkeit der für die Veranlagungszeiträume vor 2006 geltenden Regelungen zu den Kinderbetreuungskosten betrafen, sind bereits durch Allgemeinverfügung der obersten Finanzbehörden der Länder vom 2. März 2011 (BStBl I S. 243) zurückgewiesen worden.
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(Fast) die ganze Welt zu Gast in Burgstädt

6. November 2014 - 11:19
Ausländische Studenten aus 11 Nationen werden zur Fachtagung „Fremd-sprachenassistenten in Sachsen – Eine Erfolgsstory“ am 10. November 2014 im Center Hotel „Alte Spinnerei“ in Burgstädt erwartet. Bürgermeister Lars Naumann freut sich auf so viel internationales Flair in seiner Stadt und übernimmt deshalb gern selbst die Begrüßung der Gäste. Auf Initiative der Sächsischen Bildungsagentur und mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus findet diese Tagung statt, um den jungen Muttersprachlern die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre ersten Erfahrungen auszutauschen, die sie an sächsischen Schulen im Fremdspra-chenunterricht seit Schuljahresbeginn sammeln konnten. Damit sich die Germanistikstudenten aus den USA, aus Kanada, Großbritannien, Irland, Neuseeland, Spanien, Frankreich, Russland, Tschechien, Polen und der Schweiz willkommen fühlen, werden sie durch Schüler des Gymnasiums Burgstädt auch in ihren Landessprachen begrüßt. Lehrer, welche die Fremdsprachenassistenten während ihres Aufenthaltes in Sachsen sehr engagiert betreuen, begleiten sie an diesem Tag nach Burgstädt, um über die Möglichkeiten des Einsatzes von Muttersprachlern zu diskutieren. Fest steht jetzt bereits, dass der Fremdsprachenunterricht von der Assistenz der „native speakers“ enorm profitiert. Englisch-, Französisch-, Spanisch- oder Russischstunden werden lebendiger und authentischer. Zu dieser Erkenntnis kam man bereits vor mehr als 100 Jahren, als erste bilaterale Abkommen mit Großbritannien und Frankreich zum gegenseitigen Austausch von Lehramts-Kandidaten beschlossen wurden. Sachsen war eines der ersten Länder, das sich daran beteiligt hatte. Fremdsprachenassistenten in Sachsen - eine Erfolgsstory mit langer Tradition und sicherlich noch längerer Zukunft. Medienvertreter sind herzlich eingeladen zur: Fachtagung „Fremdsprachenassistenten in Sachsen – Eine Erfolgsstory“ am 10. November 2014, ab 10:00 Uhr im Center Hotel „Alte Spinnerei“, Chemnitzer Straße 89-91, 09217 Burgstädt.
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Länderübergreifender Orientierungstag zur Führungskräftequalifizierung

5. November 2014 - 12:00
Am 08. November führen das Institut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm), und das Sächsische Bildungsinstitut (SBI) im WESTIN Leipzig eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte aus Mitteldeutschland durch. Mehr als 380 Interessierte haben sich angemeldet um herauszufinden, ob sie sich zukünftig mit Schulleitungsaufgaben beschäftigen wollen. Mit Vorträgen und Gesprächsrunden will der Orientierungstag unter dem Motto „Lust auf Führung“ Interesse für Führungsaufgaben in der Schule wecken und Wege für eine erfolgreiche Tätigkeit als zukünftige Führungskraft aufzeigen. Die Teilnehmer haben auch Gelegenheit, mit erfahrenen Führungskräften - sowohl aus dem schulischen als auch außerschulischen Bereich - ins Gespräch zu kommen. In Sachsen werden seit 2009 schulische Führungskräfte auf der Grundlage einer speziell erarbeiteten Konzeption qualifiziert. Der Orientierungstag findet bereits zum dritten Mal statt. Frau Dr. Stenke, Direktorin des SBI betont: „Uns ist es wichtig, dass sich an Führungsaufgaben interessierte Lehrerinnen und Lehrer gut vorbereitet fühlen und bei der Übernahme einer neuen Aufgabe begleitet werden. Dazu zählt, dass sie sich mit dem Rollenverständnis und Herausforderungen an Führungskräfte im Vorfeld auseinandersetzen“. Hintergrund dieser Fortbildungsmaßnahme ist, dass zahlreiche Schulleiterstellen neu besetzt werden müssen. Da alle drei Bundesländer - Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt -gleichermaßen vor der Herausforderung stehen, für Bewerber die Möglichkeit einer intensiven Vorbereitung auf die anspruchsvollen Schulleiteraufgaben zu schaffen, werden durch die Zusammenarbeit auch Synergieeffekte genutzt. „Der regelmäßige Austausch von Konzepten und Erfahrungen zwischen unseren Bundesländern hat gerade bei der Führungskräftequalifizierung zu anspruchsvollen Veranstaltungen beigetragen. Dieser Orientierungstag belegt das nachdrücklich“, so Dr. Siegfried Eisenmann, Direktor des LISA. Alle drei Bundesländer setzen auf ein mehrphasiges Fortbildungsmodell, um langfristig für die Schulen qualifizierte Führungskräfte zu gewinnen. Dem Orientierungstag folgt eine erste Phase, in der die Teilnehmer eine bewusste Entscheidung für ihre weitere berufliche Entwicklung treffen. In der darauffolgenden Phase geht es um den gezielten Aufbau von Qualifikationen für die zukünftige Übernahme von Schulleitungsaufgaben. Amtseinführende und amtsbegleitende Qualifikationen schließen sich an, die in jedem mitteldeutschen Bundesland nach spezifischen Schwerpunkten ausgerichtet werden. Die Implementierung der Konzeptionen wurde in allen drei Ländern von Professor Huber, Pädagogische Hochschule Zug wissenschaftlich begleitet. „Schul- und Personalentwicklung müssen sich auf eine kontinuierliche Unterrichtsentwicklung ausrichten und dabei müssen Heterogenität und Diversität als Chance begriffen werden“, sagte Dr. Andreas Jantowski, Direktor des Thillm, im Vorfeld des Orientierungstages.
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