Allgemeine News aus Sachsen


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Musik- und Kunsterleben im Schloss Siebeneichen

24. Juli 2014 - 15:00
Sie sind kreativ und neugierig und haben Lust, das in ihren Ferien auszuleben - die Musik- und Kunstlehrkräfte der Sommerkunstwoche. Ab Montag, den 28.07.2014, erfüllen sie für eine Woche das Fortbildungs- und Tagungszentrum des Sächsischen Bildungsinstituts (SBI) „Schloss Siebeneichen“ in Meißen mit Leben. Unter der Anleitung von elf Künstlerinnen und Künstlern erweitern die 100 Lehrerinnen und Lehrer ihr Repertoire im künstlerischen Gestalten und Musizieren. Jedes Jahr findet in der zweiten Woche der Sommerferien die Sommerkunstwoche statt. In diesem Jahr werden die Kurse Keramik, Mosaik, Sandstein, Grafik, Musik, Holz und Malerei angeboten. Die Motivation der Lehrkräfte, sich in den Sommerferien eine Woche fortzubilden, ist groß. Sie können sich künstlerisch ausprobieren, erlernen neue Techniken, den Umgang mit verschiedenartigen Materialien und nehmen neue Umsetzungsideen für ihren Unterricht mit. Die Resonanz der Veranstaltung ist so groß, dass sich viele Lehrkräfte schon im letzten Jahr einen Platz für die diesjährige Veranstaltung gesichert haben. Das Ergebnis der schaffensreichen Woche wird am Freitag in einer Vernissage präsentiert. Hinweis an die Redaktionen: Wir laden die Pressevertreter herzlich zur Präsentation der Ergebnisse der Sommerkunstwoche ein. Was? Vernissage – Präsentation der Ergebnisse Wann? 01. August 2014, 10:00 Uhr Wo? Fortbildungs- und Tagungszentrum des Sächsischen Bildungsinstituts, Siebeneichener Schlossberg 2, 01662 Meißen Der Termin ist besonders zur Bildberichterstattung geeignet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Ansprechpartnerin im SBI: Silvana Kogel, Telefon: 0351 8324-374 Ansprechpartner vor Ort (Meißen): Henno Kröber, Telefon: 03521 41270 Der Termin ist besonders zur Bildberichterstattung geeignet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Einstellungsverfahren neuer Lehrkräfte läuft auf Hochtouren

17. Juni 2014 - 9:31
In Vorbereitung auf das neue Schuljahr 2014/15 läuft das Einstellungsverfahren der Sächsischen Bildungsagentur für insgesamt 775 neue Lehrkräfte. Zum 1. August diesen Jahres werden insgesamt 415 Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen unbefristet eingestellt. Diese teilen sich wie folgt auf: Nach Schulart Grundschule 198 Mittelschule 103 Gymnasium 26 Berufsbildende Schule 14 Förderschule 74 Nach Region Regionalstelle Bautzen 38 Regionalstelle Chemnitz 111 Regionalstelle Dresden 108 Regionalstelle Leipzig 108 Regionalstelle Zwickau 50 Darüber hinaus werden 360 Lehrkräfte bis zum 31.7.2015 befristet eingestellt. Diese verteilen sich wie folgt auf die Schularten bzw. Regionalstellen: Nach Schulart Grundschule 47 Mittelschule 119 Gymnasium 97 Berufsbildende Schule 42 Förderschule 55 Nach Region Regionalstelle Bautzen 45 Regionalstelle Chemnitz 81 Regionalstelle Dresden 90 Regionalstelle Leipzig 105 Regionalstelle Zwickau 39 Den möglichen Einstellungen stehen rund 1780 Bewerbungen gegenüber. Aktuell sind für die 415 unbefristeten Stellen Angebote unterbreitet worden, von denen mehr als 75% bereits unterschrieben sind. Ende der Woche startet das Verfahren der befristeten Einstellungen. „Die zwischenzeitlich geplanten sehr straffen Klassenbildungen, die auch Klassenzusammenlegungen und Umlenkungen an andere Schulen in großem Ausmaß zur Folge gehabt hätten, sind vom Tisch“, stellt Direktor Béla Bélafi, Direktor der Sächsischen Bildungsagentur fest. „Damit können die aus den Vorjahren bekannten Klassenbildungsgrundsätze angewendet werden. Die große Zahl an Neueinstellungen ermöglicht es uns, das neue Schuljahr 2014/15 geordnet und bedarfsgerecht vorzubereiten.“
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Wie wir wählen - Informationen zur Landtagswahl 2014 in Leichter Sprache

11. Juni 2014 - 11:08
Am 31. August 2014 wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Die Möglichkeit, das Wahlrecht wahrzunehmen, erscheint uns Sachsen heute in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung als eine Selbstverständlichkeit, die noch vor zweieinhalb Jahrzehnten nur schwer vorstellbar war. Dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, liegt viel daran, dass jeder, der dies möchte, sein Wahlrecht auch wahrnehmen kann. "In diesem Zusammenhang sind Fragen zu klären, wie mobilitätseingeschränkte Menschen ein Wahllokal erreichen können und wie blinden und hochgradig sehbehinderten Bürgern die Ausübung ihrer Wahlhandlung ermöglicht wird. Dazu gehört aber auch, Menschen mit kognitiven Einschränkungen die Wahl an sich zu erläutern und sie damit zu ermutigen, ihr verbrieftes Recht auch in Anspruch zu nehmen.", so Pöhler. Diese letztgenannten Intentionen haben ihn dazu veranlasst, für die Landtagswahl 2014 gemeinsam mit dem Präsidenten des Sächsischen Landtages eine Broschüre in Leichter Sprache herauszugeben. Die Broschüre kann unter www.publikationen.sachsen.de bestellt werden und steht dort auch als Download zur Verfügung.
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Neue Impulse für Bergbau-Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Mosambik

30. Mai 2014 - 14:06
Eine Expertengruppe des Geokompetenzzentrums Freiberg e.V. (GKZ) war unter Leitung des Sächsischen Oberberghauptmanns, Prof. Dr. Bernhard Cramer, vom 26. April bis 4. Mai 2014 zur Unterstützung der Bergaufsicht in Mosambik. Das Land erlebt eine rasante Entwicklung des Bergbaus und steht vor der wichtigen Aufgabe, eine effektive Bergaufsicht aufzubauen. Dabei stehen Fragen des Umweltschutzes, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ebenso im Vordergrund wie die Sicherstellung der Abgaben aus dem Bergbau. Bei dieser Entwicklung wird das Bergbauministerium durch Experten des GKZ unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Mosambik ist eine Initiative der sächsischen Rohstoffstrategie. Danach soll die sächsische Rohstoffwirtschaft und -wissenschaft die langjährigen internationalen Kontakte zu rohstoffreichen Ländern insoweit ausbauen, dass sächsische Kompetenz international besser vermarktet wird. Bereits im September 2013 war mit dem Besuch der mosambikanischen Bergbauministerin Esperanca Bias im Freistaat Sachsen ein neues Kapitel in den speziell im Bergbau traditionsreichen Beziehungen Sachsens mit Mosambik aufgeschlagen worden. Weitere Besuche mosambikanischer Offizieller schlossen sich an. So besuchte vom 07. bis 12. April 2014 wiederum eine hochrangige Delegation des Bergbauministeriums Mosambiks unter Leitung des Generalinspektors Bergbau Obete Matine, ein Absolvent der TU Bergakademie Freiberg, das GKZ in Freiberg für ein Arbeitstreffen. Die intensiven Gespräche waren Teil des von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützten Projektes zur Weiterentwicklung der Staatlichen Bergaufsicht Mosambiks. Bei der nun erfolgten Expertenreise wurden intensive Gespräche mit den Direktoren der Inspektionen Bergbau in den Provinzen Tete und Nampula geführt. Hier entwickelt sich der Bergbau auf Kohle, Erz, Erdöl und Erdgas besonders rasant. Vertieft wurden diese Vor-Ort-Analysen durch einen Workshop in Maputo, an dem die Bergbauinspektionen aus allen Provinzen Mosambiks sowie Vertreter der Generalinspektion Bergbau und Mitarbeiter des Erdölinstituts Mosambiks teilnahmen. Am 2. Mai 2014 wurde das GKZ-Team in Maputo von der Bergbauministerin Esperanca Bias empfangen. Dabei unterstrich die Ministerin die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit Sachsen für die Entwicklung eines nachhaltigen Bergbaus in Mosambik. Sie bekräftigte die getroffenen Vereinbarungen gerade auch mit Blick auf eine Ausbildung mosambikanischer Studenten an der TU Bergakademie Freiberg und betonte weitere Schwerpunkte für die gemeinsame Arbeit. Dazu zählen neben dem Aufbau einer leistungsstarken Bergaufsicht vor allem Projekte zur Entwicklung des Kleinbergbaus, die Berufsausbildung von Facharbeitern und Technikern sowie die Erkundung und Erschließung der Rohstoffvorkommen in Mosambik mit Hilfe deutscher Unternehmen und Institutionen. Ministerin Bias dankte Sachsen für die bisherige Unterstützung und wünscht einen weiteren dynamischen Ausbau der Beziehungen.
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